Folgen des Bebens
Deutlich weniger Export in Japan

Die aktuellen Exportzahlen aus Japan zeigen weitere Auswirkungen von Erdbeben und Tsunami. Produktionsausfälle schlagen sich deutlich nieder. Auch die Importzahlen sind von der Katastrophe gezeichnet.
  • 0

TokioAls Folge des Tsunamis und Erdbebens in Japan sind die japanischen Exporte im April um 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat eingebrochen.

Die Exporte seien vergangenen Monat auf 5,16 Billion Yen (44,7 Milliarden Euro) zurückgegangen, teilte die japanische Regierung am Mittwoch mit. Die Importe seien im April im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent auf 5,62 Billion Yen (48,7 Milliarden Euro) gestiegen.

Nach dem Tsunami und Erdbeben im März wurden mehr als 24.000 Menschen entweder für tot erklärt oder gelten als vermisst. Hunderte Fabriken in der nordöstlichen Küstenregion Japans wurden durch die Naturkatastrophe zerstört. Dadurch sahen sich Hersteller wie Toyota oder Sony gezwungen, ihre Produktion auszusetzen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Folgen des Bebens: Deutlich weniger Export in Japan"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%