Frankreich bleibt Absatzmarkt Nummer eins
China und Russland bleiben deutscher Exportmotor

Auch in den Monaten April bis Juni waren China und Russland Motor des deutschen Exportwachstums. Im zweiten Quartal seien die Ausfuhren nach China auf 5,8 Mrd. € und damit um rund 28 % zum Vorjahr gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit.

HB WIESBADEN. Nach Russland führte die deutsche Wirtschaft Waren im Wert von 3,6 Mrd. € und damit fast 19 % mehr aus.

In absoluten Zahlen blieb Frankreich Absatzmarkt Nummer eins: Die Exporte ins westliche Nachbarland kletterten um knapp zehn Prozent auf 19,2 Mrd. €. In die Länder der Euro-Zone exportierte Deutschland insgesamt mit 80,3 Mrd. € 14,8 % mehr. In die USA verkauften deutsche Exporteure Güter im Wert von 16,6 Mrd. € und damit 9,3 % mehr als im zweiten Vierteljahr 2003.

Insgesamt legten die deutschen Exporte, die im Frühjahr alleine für das Wirtschaftswachstum von 0,5 % im Vorquartalsvergleich gesorgt hatten, mit einem Wert von 185,3 Mrd. € um 14,4 % zu. Überdurchschnittlich entwickelte sich auch der Export nach Großbritannien: Mit 15,2 Mrd. € stiegen die Ausfuhren um gut 19 %.

Auch beim Wachstum deutscher Importe lag China mit einem Plus von 27 % bei einem Einfuhrwert von 7,3 Mrd. € an der Spitze. Aus Frankreich bezog Deutschland Waren im Wert von 13,7 Mrd. €, was einem Anstieg um rund elf Prozent entsprach. Die Importe aus Russland legten um 18,3 % auf 3,8 Mrd. € zu. Insgesamt importierte Deutschland im zweiten Quartal Waren im Wert von 142,3 Mrd. € und damit 7,7 % mehr als vor Jahresfrist.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%