Konjunktur
Frankreich reißt die Euro-Zone ins Minus

Die Euro-Zone steht nach einem Bericht des Handelsblattes (Donnerstagausgabe) am Rande der Rezession: Aller Wahrscheinlichkeit nach stagnierte die Wirtschaft im Währungsraum im zweiten Quartal nicht nur, sondern schrumpfte sogar.

HB DÜSSELDORF. Nach unerwartet schwachen Wachstumszahlen aus Frankreich ist eine Abwärtsrevision der Wachstumszahlen für den gesamten Währungsraum wahrscheinlich, erfuhr das Handelsblatt gestern aus Kreisen der europäsichen Statistik-Behörde Eurostat. Bankenvolkswirte rechnen jetzt mit einem Minus von 0,1 % in der Euro-Zone im zweiten Quartal. Im ersten Quartal stagnierte die Wirtschaftsleistung.

Noch in der vergangenen Woche hatte Eurostat für die Euro-Zone Nullwachstum im zweiten Quartal gemeldet. „Wir haben dabei zwar ein negatives Wachstum in Frankreich unterstellt – aber nicht ein so großes wie jetzt gemeldet“, hieß es gestern aus der Behörde. „Ein leicht negatives Ergebnis wäre nicht überraschend.“ Revidierte Wachstumszahlen veröffentlicht Eurostat am 9. September.

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