Frühindikator
OECD sagt langsameres Wachstum voraus

Die Wirtschaft in den Industriestaaten wächst nach Berechnungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wieder langsamer. In Deutschland soll die positive Entwicklung dagegen erst einmal anhalten.
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HB BERLIN. Das Wirtschaftswachstum in den Industriestaaten verliert nach OECD-Berechnungen weiter an Schwung. Der Frühindikator der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für ihre gut 30 Mitglieder sank im August um 0,1 auf 102,9 Punkte und damit den vierten Monat in Folge, wie die OECD am Montag mitteilte. Die Hinweise hätten sich verstärkt, dass die Wirtschaft langsamer wachse.

Zudem gebe es deutliche Signale, dass die Erholung in den USA ihren Höhepunkt erreicht habe. In Deutschland, Japan und Russland hingegen dürfte sich positive Entwicklung fortsetzen.

Eingetrübt habe sich der Ausblick für Schwergewichte wie Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada, Brasilien, China und Indien.

Dank der überraschend guten Aufholjagd nach der Rezession hat sich Deutschland zur Wachstumslokomotive nicht nur in der Euro-Zone gemausert. Für das laufenden Jahr sagen die meisten Experten der heimischen Wirtschaft ein Anziehen der Konjunktur um rund 3,5 Prozent voraus.

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