Geldpolitik

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Bundesbank: Keine Bank vor erheblichen Verlusten sicher

Die deutschen Banken stehen nach Ansicht Bundesbank-Vizepräsidentin Lautenschläger stabiler da als in den vergangenen Jahren. Aber: Wenn sich die Krise zuspitzen sollte, ist kein Institut in Sicherheit.

Sabine Lautenschläger, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank. Quelle: dpa
Sabine Lautenschläger, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank. Quelle: dpa

BerlinBei einer Zuspitzung der Staatsschuldenkrise ist nach Ansicht von Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger keine europäische Bank vor erheblichen Verlusten geschützt. Lautenschläger sagte in einem am Sonntag veröffentlichten "Focus"-Interview, dies beträfe auch die deutschen Geldhäuser.

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Insgesamt seien diese aber stabiler als noch vor drei Jahren. "Die deutschen Institute sind heute widerstandsfähiger als bei der letzten Krise." Sie hätten Risiken abgebaut und Kapital aufgenommen. Sie sehe zudem keine Anzeichen dafür, dass Sparer Geld aus Deutschland abzögen und ins Ausland brächten, wurde Lautenschläger zitiert. "Derzeit fließt Geld nach Deutschland, es fließt nicht ab. Wir gelten als sicherer Hafen."

Bundesbank

Für die Zukunft der Banken in Deutschland erwartet Lautenschläger nach eigenen Worten, dass der Wettbewerb härter wird und für eine Auslese sorgt. Die deutschen Banken hätten ihr lukratives, aber riskantes Investmentbanking auf eigene Rechnung aufgegeben. Sie konzentrierten sich mehr auf ihre Kernfelder wie das Privat- und Firmenkundengeschäft.

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