
Asmussen sickerte als Vertreter der True Sale International in das BMF ein. Zweck der TSI:
Ausweitung des Verbriefungsmarktes (dessen ABS-Papiere den Kern der Subprimekrise bilden).
TSI-Gesellschafterbeirat Asmussen agitierte als BMF-Abteilungsleiter für das Aufweichen von Prüfpflichten.
So in der "Zeitung für das gesamte Kreditwesen": Das BMF müsse darauf achten, "dass Instituten keine unnötigen Prüf- und Dokumentationspflichten entstehen, wenn sie in gängige ABS-Produkte mit gutem Rating investieren".
Pech für die IKB, die an diesen Produkten erstickte: Der ABS-Lobbyist war dort Aufsichtsrat, als Vertreter des Bundes.
Bizarr: Steinbrück setzte den Lobbyisten als Bankenretter ein + machte ihn zum Staatssekretär. Der führte seinen Minister in der HRE-Rettungsnacht vor - mit bekannten Folgen.
Später übernahm Asmussen die Vertretung Schäubles. Ob Bafin, SoFFin, Wirtschaftsfonds Deutschland oder EZB: Asmussen ist Garant für lobbygerechte Lösungen.
Aktuell wirbt das Lobbyvehikel für Zyperns Schwarzgeldrettung.

Mit Blick auf den zypr.Antrag auf Gewährung von Finanzhilfen bemerkte CDU-Haushaltspolitiker Willsch im HB-Interview, Zypern habe die Einwohnerzahl und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) einer deutschen Großstadt.
„Das kann unmöglich den Euro-Raum als Ganzes bedrohen“, sagte Willsch. „Sonst kann man gleich Abreißblöcke mit Kreditantragsformularen drucken lassen.“
Hintergrund seiner Bemerkungen ist die gezielt verdrängte Tatsache, dass selbst nach den wachsweichen Regeln von EFSFund ESM Hilfen nur zulässig sind, wenn sie der Stabilität der Euro-Zone als Ganzes dienen.
Was Willsch höflicherweise verschweigt, ist, dass mit Zypern nicht der Patient sondern die Krankheit gerettet würde.
Zyperns via Ouzobonds ins Wanken geratene Briekastenwirtschaft lebt von Geldwäsche/Steuerschiebung zu Lasten (nicht nur) der EU- Bündnisstaaten.

Der Tatbeitrag Zyperns geht weit hinaus über Geldwäsche - Zypern stellt die Betrugsinfrastruktur, die bestimmte Verbrechen überhaupt erst ermöglicht.
Erinnert sei an die Razzia im Kloster Vatopedi auf dem Berg Athos Ende 2011. Von den Mönchen bis zum Abt waren die Kirchenmänner beteiligt an einem 100 Millionen-€-Betrug zu Lasten des griechischen Volkes. Tatbeteiligt auch 2 Minister der (damaligen) Regierung Kostas Karamanlis. Eine Schiebung um 260 staatl. Liegenschaften.
Zypern stellte dabei die verdunkelnde Briefkasteninfrastruktur, die Verbriefungsbetrug und anonyme Begünstigung erst ermöglicht.
Doch nicht nur Griechenlands Diebeseliten werden von Zypern tat-unterstützt. Auch russische Abgabenbetrüger können auf die Strohmann- und Betrugskultur Zyperns bauen.
Zypern ist auf dem "Fest Europa" wie ein schlechter Gast, der alle eingeräumten EU-Freiheiten nur dazu nutzt, die übrigen Gäste komfortabel zu bestehlen.

Asmussen: "Wenn wir heute ein systemrelevantes Land fallen lassen, riskieren wir den Fortschritt, den wir im vergangenen Jahr bei der Bewältigung der Euro-Krise erreicht haben"
Zypern ist aber nicht systemrelevant. Wenn dennoch Milliarden in dieses Schmarotzerland gepumpt werden sollte die Deutsche Bevölkerung mal über Steuerboykott nachdenken.

Das ist in der Tat ein Geschwafel wie unter König-Ludwig-XIV, der in Versailles versunken nicht die aufsteigenden Straßenkämpfe mit bekam: wie bitte soll der deutsche durchschnittliche Steuerzahler boykottieren???

Das wäre gar nicht so schwer, erfordert allerdings eine breite Bewegung. Wenn sich die Bevölkerung einig ist werden Einkäufe einfach ohne MwSt. beglichen. Die Unternehmer führen dann auch keine MwSt. ab.
Der einzige Haken. Solange 80& der Deutschgen die Blockflöten wählen sieht die breite Masse anscheinend keinen Handlungsbedarf.

Irgendwann wird dieses "Perpetuum mobile" oder sollte man besser Ponzi Schema der Euro-Retter dazu sagen in sich zusammen fallen. Was einem als Demokrat dann noch bleibt, ist nichts weiter als die Hoffnung die dafür Verantwortlichen dann endlich richten zu können.

+++EIMELDUNG+++ Brüssel: Es war das bestimmende Thema auf dem letzten Krisengipfel der EU-Finanzminister. Lange hatte man nach Lösungen zur Behebung der Euro-Krise gesucht, jetzt allerdings ist man fündig geworden. Demnach soll Europa nach dem Vorbild und den Theorien von Charles Ponzi – [siehe Wikipedia] gerettet werden. Sicher war den Finanzministern bekannt, dass der Erfinder des sogenannten „Ponzi-System“ ein eher unrühmliches Ende fand – dies ändert jedoch nichts an der Genialität dieses Mannes und an seinen Verdiensten bezüglich exponentiell wachsender Geldberge, um die es jetzt einzig und allein in der Krise geht.
Die Rückbesinnung auf die von ihm vermittelten Werte und Erkenntnisse rechtfertige, nein erfordere sogar eine Ehrung dieses genialen Mannes. Wir wissen, dass auch die USA nach diesem System arbeiten (dass bürgt für Qualität / Sicherheit und Gewissheit), so dürfe man stolz auf Ponzi sein. Seine Wurzeln reichten schließlich zurück nach Italien und damit habe man auch die Berechtigung sein System als „europäisch“ bezeichnen zu dürfen, ihn als großen Europäer für seine tiefgreifenden Einsichten in Geldangelegenheiten zu feiern und weiterhin auf seinem „Leerwerk“ aufzubauen. Der letzte Vertreter der sich illegal dieser Methode bedienen wollte – „Bernard Madoff“ – sitzt aktuell dafür 400 Jahre hinter Gittern. Ähnlich wie die Gelddruckerei selbst, sind derartige Folgen für unsere Finanzminister ausgeschlossen, weil sie dieses System in öffentlichem Interesse einsetzen und damit auch von den Begünstigten legalisiert anwenden dürfen. Darüber hinaus genießen die Politiker natürlich Immunität, weil sie sich bei der Umsetzung dieser Methode nicht selbst bereichern, sondern nur die Banken, die zum Wohle des Volkes erhalten werden müssen. Ein Umstand der seit geraumer Zeit als „alternativlos“ gesellschaftlich anerkannt ist.

Die posthume Ehrung des 1949 in Südamerika einem Hirnschlag erlegenem Ponzi könnte zusammen mit der Verabschiedung des nächst größeren Rettungsschirms für die GIPSI (ehemals PIIGS) erfolgen, hieß es bei der dafür eigenes eingerichteten Sonderkommission der EU. Darüber hinaus wurden Überlegungen angestrengt einen internationalen „Charles Ponzi Preis“, ein „Charles Ponzi Kuratorium“, wie auch eine „Charles Ponzi Wirtschaftsakademie“ ins Leben zu rufen. Auch wir wollen es von hier aus nicht verabsäumen Charles Ponzi posthum zu seinem neuen Ruhm zu gratulieren, ein wahrer und aufrechter Europäer, dem man an sich die Rettung Europas gar nicht zugetraut hätte.