Geldpolitik

Diskussion: Kommentare zu: Jürgen Stark attackiert die EZB-Strategie

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 15.01.2012, 17:39 UhrThomas-Melber-Stuttgart

    Kompetenzen extrem ausgedehnt - oder überdehnt? Vielleicht sogar überschritten? Wäre das dann überhaupt gedeckt? Wußten die Marktteilnehmer - oder hätten es wissen müssen - daß Geschäfte gar nicht mehr legal weil vertrags- bzw. rechtswidrig waren? Somit Geschäfte auch anfechtbar sein könnten?

  • 15.01.2012, 17:48 UhrRapid

    Man kann darüber steiten ob der Rückzug von Jürgen Stark angemessen war oder ob er die Stellung hätte halten müssen.
    Eines kann er jetzt auf jeden Fall, frei reden und seine Meinung frei äußern, auch ein Vorteil für einen Mann, der sich nicht ein "X" für ein "U" vorzumachen bereit ist.

  • 15.01.2012, 18:07 UhrBlickensdoerfer

    "In einem Abschiedsbrief werfe Stark seinen Ex-Kollegen im EZB-Rat vor, Entscheidungen getroffen zu haben, „die das Mandat der EZB ins Extreme gedehnt haben, . . ."
    Getroffene Entscheidungen hätten das Mandat ins Extreme gedehnt.Die EZB habe also nicht vertrags- und rechtswidrig Entscheidungen getroffen, weil ja das Dehnen und das Extreme nicht weiter hinterfragbar ist, zumal ja nur Entscheidungen gedehnt haben. Jeder weiß doch, was das ist, was es bedeutet. Jürge Stark auch?

  • 15.01.2012, 19:08 UhrEndzeit

    Herr Stark ist nunmehr besser außerhalb der EZB aufgehoben als innerhalb und kann er die Finger mit seinen treffenden Argumentationslinien unter das Volk bringen.

    Somit fällt die €urofratze der Druckerfananiker und Bankenbeschenker besonders drastisch aus. Und insbesondere der Herr aus Italien, der gerne schnell, ohne Gurt mit dem Handy am Ohr durch eine Ortschaft fährt. Dies sagt einfach alles über ein Verantwortungsbewusstsein aus ! Am Ende jammern sie und sagen, dass sie das alles nicht so wollten.

  • 15.01.2012, 19:14 UhrFreiheit

    Die Hyperinflation ist am anrollen. Die werden nicht Milliarden sondern Billiarden drucken. Raus mit den Teuronen, solange es noch etwas gibt für dieses Papier. Die ersten Branchen haben Preiserhöhungen angekündigt.

  • 15.01.2012, 20:11 Uhrsturmalarm@web.de

    Sehr diplomatisch formuliert, Recht hat er!In einer Bundesbankfestschrift steht: Die Unabhängigkeit der Notenbank muss immer erkämpft werden und steht im Kontext der Zeit. Da hätte man mehr Kampfeinsatz erwarten können und nicht so ein Reissaus!

  • 15.01.2012, 21:06 UhrRainer_J

    Ich frage mich nur, wie lange es dauert, bis die bezahlten EUdSSR-Schreiberlinge eingreifen und unter verschiedenen Nicks eine Majorität des "pro Euros" herstellen bzw. es noch versuchen, denn das Netz hat immer größere Löcher.

  • 15.01.2012, 22:13 Uhrcountryman

    Herr Dr. Stark ist schon immer für seine klare Sprache bekannt gewesen.Sein heutiges Statement zum fatalen Kurs der EZB lässt in seiner Deutlichkeit kaum zu wünschen übrig. Es fragt sich nur, ob diese Mahnung überhaupt etwas bewirkt.Es wäre besser gewesen, wenn er nicht zurückgetreten wäre sondern als EZB-Ratsmitglied weiter gegen die Politik der EZB klar Stellung zu beziehen.In jedem Fall ist die deutliche Positionierung auch ausserhalb der EZB zu begrüssen.

  • 15.01.2012, 23:14 Uhrwhoknows

    Ich erwarte von Herrn Stark als ex. EZB Volkswirt noch eine umfängliche und eindeutige Aussage zu den aufgelaufenen Target2 Salden. Das ist er seinem Land schuldig.

    Die EZB und FED beweisen im übrigen kontinuierlich, wie gut zentrale Planwirtschaft funktioniert. Bald wird die FED QE3 abfeuern und dann wird die EZB sich mit LTRO2 auch nicht lumpen lassen. Die Banken brauchen neuen Stoff...

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