Geldpolitik

Diskussion: Kommentare zu: 529.530.810.000 Euro für Europas Banken

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 29.02.2012, 11:33 Uhrjorgitojavier

    Guten Appetit die Herren!

    • 29.02.2012, 13:49 UhrRon777

      Tja, Appetit haben die Toxischen ja maßlos. Aber sie werden sich bei Wiederkäuen der Billionen in drei Jahren maßlos verschlucken. Oder wird dann das Geld einfach zur Schenkung umgewidmet? Schade, dass ich keine Banklizens habe. Ich würde auch gerne beim Filetieren der Massen dabei sein. Sehr lohnenswert! Bis die Frösche merken, dass sie gekocht werden, ist das Wasser leider schon zu heiß zum Ausstieg!

  • 29.02.2012, 11:35 UhrTherapeut

    Der Dealer hat die Junkies mit neuem Stoff versorgt.

    • 29.02.2012, 12:26 UhrBeo

      ...so sieht also die Zentralbankpolitik des Preußen von Rom (Draghi) aus. Der EZB Zinssatz liegt bei 1% und die neuesten Inflationsdaten aus Deutschland bei zikra 2.5% (Hessen 2.2%, BW & Brandenburg 2,5%, Bayern 2,6%)...

      Um möglichst schnell aus dem Euro eine Lire zu machen, gißt Herr Draghi einfach mal 1 Billionen (Dezember + Febuar) ins Feuer. ...und die Target Salden steigen und steigen - gute Nacht Deutschland

  • 29.02.2012, 11:42 Uhrkarstenberwanger

    History repeats!!! Viel Spass in der Zukunft wenn man in Zukunft mit 3-4 Goldmünzen wieder komplette Immobilien kaufen kann. Gibts nicht? Ja, genau wie das Wort Billionen vor Jahren noch nicht zur Debatte stand oder Staatsbankrott...

  • 29.02.2012, 11:42 Uhrwhoknows

    Es wird interessant werden, wieviel Banken in drei Jahren in der Lage sein werden, diese Tender wieder zurückzuzahlen. Vermutlich werden diese monströsen Liquiditätsblasen das eigentliche Problem der Zombiebanken und Zombiestaaten nicht lösen.

  • 29.02.2012, 11:48 UhrBeobchter

    Das ist einfach alles nur noch Wahnsinn.

  • 29.02.2012, 11:52 UhrZum_Haare_raufen

    Was da in der Finanz/Bankenwelt abgeht, wie da jongliert wird mit fiat-money, da kann es einem nur noch schlecht werden

    Und "nebenbei" der andere Schauplatz:

    Bundeswirtschaftsministerium erklärt bisherigen Bemühungen um eine Wachstumsoffensive für Griechenland in einer ersten Analyse für gescheitert. (Süddeutsche Zeitung)

    Juncker in "brennender Sorge" um Griechenland (Welt)
    http://www.boerse-go.de/nachricht/Welt-Juncker-in-brennender-Sorge-um-Griechenland,a2769985.html

    • 29.02.2012, 12:09 UhrZum_Haare_raufen

      Wir werden doch vom IWF erpreßt:

      Luxemburg/Berlin (BoerseGo.de) – Der Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker hat kurz vor dem EU-Gipfel am morgigen Donnerstag ein drittes Rettungspaket in Aussicht gestellt sowie einen EU-Aufbaukommissar für Griechenland gefordert. Im Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ (Mittwochausgabe) sagte der luxemburgische Premierminister: „Wir sollten ein drittes Paket nicht ausschließen, wenn auch eines von schmalerem Umfang.“

      Als Grund für ein drittes Paket nannte Juncker die Bedingungen, die der Internationale Währungsfonds (IWF) zu seiner Beteiligung am soeben ratifizierten zweiten Paket gestellt hatte: nämlich dass die Eurozone darüber hinaus zur Unterstützung Griechenlands bereitstehe. „Der IWF legt zu Recht großen Wert auf die Schuldentragfähigkeit“, sagte Juncker.

      ESM und EFSF sollen parallel laufen und €750 Mrd zur Verfügung stellen

      Bis Ende März werde es zudem eine Entscheidung geben, dass der permanente Rettungsschirm ESM und der derzeitige temporäre EFSF parallel beibehalten werden. Damit stünden dann beide Instrumente und somit bis zu 750 Milliarden Euro zur Verfügung, erklärte Juncker in dem Interview. Zudem kündigte er an, dass es zuvor zu einer Entscheidung kommen werde, der zufolge die Bareinzahlungen der Staaten nicht in fünf sondern nur in zwei Etappen erfolgen würden.

      Doch auch Juncker selbst häkelt an Bedingungen für weiteres Geld. Seine Geduld sei durch das Verhalten der Griechen bei der Sanierung ihrer Verhältnisse stark strapaziert worden: „Man kann nicht so tun, als ob während des ersten Programms die Griechen in der Hängematte herumgeschnurrt hätten. Dennoch ist das alles nicht ausreichend gewesen, einiges kam zu spät, sodass mir die Geduld mit unseren griechischen Freunden langsam ausging, und nicht nur mir.“

    • 29.02.2012, 12:13 UhrZum_Haare_raufen

      Fortsetzung:

      Juncker fordert EU-Aufbaukommissar für Griechenland

      Als Konsequenz zieht Juncker daraus, dass es einer Art „Überwachung oder pädagogischer Begleitung“ bedarf. Am besten sollte seiner Meinung nach die EU die Sache des strukturellen Aufbaus selbst in die Hand nehmen: „Die Euro-Länder müssen Griechenlands Wirtschaft infrastrukturell aufrüsten, zum Beispiel durch einen besseren Einsatz europäischer Strukturförderungsmittel. Das hat Athen bisher nicht vermocht, deshalb müssen wir bei der Umsetzung der Reformen in Griechenland selbst mit anpacken. Das gilt auch für die Wettbewerbsfähigkeit. Aber das alles darf nicht bloß Stückwerk bleiben. Ich wäre sehr dafür, dass ein EU-Kommissar mit dem Aufbau der griechischen Wirtschaftsstruktur beauftragt wird.“

      Es müsste sich dabei nicht um einen „Sparkommissar“ handeln, sondern einen Aufbaukommissar, „der alle Kompetenzen der EU-Kommission Griechenland betreffend bündelt“. Irgendjemand müsse schließlich Hilfestellung bieten, müsse die griechische Wirtschaftspolitik denken und vorausdenken. Es werde nicht reichen, dass wir uns einmal im Monat als Euro-Finanzminister damit beschäftigen. „ Das ist ein ernst gemeinter Vorschlag, in brennender Sorge”, fügte der Euro-Gruppen-Chef hinzu.

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