Geldpolitik

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Fed-Chef: Bernanke sieht Spielraum für Konjunkturhilfen

Seit Monaten kommt die US-Wirtschaft nicht vom Fleck. Der Spielraum für Schritte zur Stützung der US-Konjunktur ist aus Sicht von Fed-Chef Ben Bernanke noch nicht ausgereizt.

Fed-Chef Ben Bernanke. Quelle: dapd
Fed-Chef Ben Bernanke. Quelle: dapd

WashingtonDer Vorsitzende der US-Notenbank Ben Bernanke schrieb in einem Brief an einen Abgeordneten des Repräsentantenhauses, den Republikaner Darrell Issa, die Zentralbank könnte mehr zur wirtschaftlichen Erholung und zur Verringerung der Arbeitslosigkeit beitragen. In einer Zeit, in der die Zinsen auf einem Rekordtief seien, könnte die Fed beispielsweise mit dem Kauf von Anleihen stützend eingreifen, zitierte das "Wall Street Journal" aus dem Brief Bernankes.

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US-Konjunktur

Gleichzeitig verteidigte der Fed-Chef die Maßnahmen, die die Notenbank bereits ergriffen hat. Mit Blick auf die auf einem historischen Tiefststand liegenden Zinssätze habe sich die Fed anderer Mittel zur Stärkung der Wirtschaft bedienen müssen. Dazu gehöre der Aufkauf von Anleihen, bemerkte Bernanke weiter. Das Ziel sei hierbei eine Senkung der Zinsen, um wiederum die Konsumausgaben anzukurbeln.

Bei ihrer letzten Strategiesitzung hatte die Fed eine zunehmende Bereitschaft durchblicken lassen, weitere Wachstumsimpulse zu setzen, falls die Konjunktur nicht anziehen sollte.

Das Bernanke-Barometer „Der Leitzins wird extrem niedrig bleiben“

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Die jüngsten Andeutungen Bernankes ließen die New Yorker Börse am Freitag nach anfänglichen Verlusten ins Plus drehen. Der Dow-Jones-Index der 30 führenden Industriewerte legte 101 Punkte auf 13.158 Zähler zu, der Index Standard & Poor's 500 stieg 9 Punkte auf 1.411. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg 16 Punkte auf 3.070 Zähler.

  • 25.08.2012, 07:27 UhrMartina

    ständig dieses Konjunkturgeschwätz. Wenn überall in den westlichen Ländern der kleine Mann immer mehr abgezockt wird, wo soll da (Binnen)konjunktur herkommen ?

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