Härtere Strafen
EU rüstet zum Kampf gegen die Euro-Fälscher

Mehr Falschgeld in Deutschland

In Deutschland war im vergangenen Jahr deutlich mehr Falschgeld im Umlauf als in den Vorjahren. Vor allem 20-Euro-Scheine wurden nachgemacht. Insgesamt zogen die Behörden 2012 rund 41.500 falsche Euro-Banknoten aus dem Geldverkehr und damit etwa 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Bundesbank am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte.

Die Gefahr, eine Blüte im Portemonnaie zu haben, ist nach Angaben der Bundesbank hierzulande aber rein rechnerisch relativ gering. Auf 10.000 Bundesbürger kamen demnach fünf falsche Euro-Scheine. Dennoch rät die Bank, Geldscheine stets gut zu prüfen, weil es für Falschgeld keinen Ersatz gibt.

Der durch Falschgeld in Deutschland verursachte Schaden stieg 2012 auf Jahressicht nur geringfügig von 2,1 Millionen auf 2,2 Millionen Euro und blieb damit auf einem niedrigen Niveau. Grund für den geringen Anstieg war, dass die Fälscher deutlich weniger 50-Euro-Blüten in Umlauf brachten und stattdessen auf kleinere Scheine setzten. Während die Zahl der falschen 50-Euro-Scheine um 16 Prozent fiel, stieg die Zahl der 20-Euro-Blüten um mehr als ein Drittel, erklärte die Bundesbank. Fast 19.100 oder 46 Prozent der im vergangenen Jahr einkassierten Blüten waren demnach 20-Euro-Noten.
Beim gefälschten Hartgeld lag die Zwei-Euro-Münze vorn, von der die Behörden gut 40.800 aus dem Verkehr zogen. Insgesamt wurden 2012 hierzulande rund 52.000 gefälschte Münzen sichergestellt und damit etwa so viele wie im Vorjahr.

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Kommentare zu "EU rüstet zum Kampf gegen die Euro-Fälscher"

Alle Kommentare
  • Gegen die massive Geldentwertung, die durch die EZB betrieben wird, sind die paar Blüten die reinsten Peanuts.

    Daß nach und nach immer mehr Delikte als Vorwand zur massiven Komplettkontrolle benutzt werden, paßt zur EU.

  • "In Deutschland zirkuliert immer mehr Falschgeld."
    Stimmt, man nennt es EURO.

  • Defätistisch betrachtet, sind die paar Blütendrucker geradezu wünschenswert, da sie Geld unters Volk bringen und die keynesianische Liquidätsfalle Bankensystem durchbrechen.
    Außerdem werden die Blüten nicht 35fach von skrupellosen, gesellschaftsschädigenden Grossbanken für Derivatewetten gehebelt.
    Desweiteren werden die Blüten viel im sozialabgabenfreien Umfeld (Drogen, Rocker, Halbwelt, etc.) eingesetzt, was der Sozialindustrie und dem Kommunalmoloch die Luft etwas herausnimmt.

    Somit kann ich als neutraler Beobachter des Zeitgeschehens die Selberdrucker nur sehr begrüßen, im Gegensatz zum allerobersten, gemeingefährlichen, multikriminellen Falschmünzer Mario D. aus F.

  • @ DoktorDip


    "Mario D. aus F"
    Ist er nach F ausgewandert?

  • "Die Höchststrafe soll nach den EU-Plänen bei acht Jahren liegen. "

    oh oh, bald sind wir ohne Politiker....

  • Der beste Geldfälscher der Welt ist M.D. in F.

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