Geldpolitik

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Keine Zinsänderung: Bank of England bleibt auf Kurs

Die Bank of England hält die Füße still und ändert weder den Leitzins noch das Anleihenprogramm. Aufgrund der schwachen Wirtschaftslage hatten einige Ökonomen mit einer Kaufoffensive auf dem Anleihenmarkt gerechnet.

Mervyn King, Chef der Bank of England, lässt den Leitzins stabil. Quelle: SAP/dpa
Mervyn King, Chef der Bank of England, lässt den Leitzins stabil. Quelle: SAP/dpa

FrankfurtDie Bank von England hat ihren Leitzins erwartungsgemäß nicht verändert und weitet auch das Volumen ihrer Anleihenkäufe vorerst nicht aus. Das teilte die britische Zentralbank am Donnerstag nach einer Sitzung ihres geldpolitischen Komitees in London mit. Der Schlüsselzins für die Versorgung der Banken am weltweit bedeutenden Finanzplatz London bleibt damit bei rekordniedrigen 0,5 Prozent.

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In den zurückliegenden Jahren hatte der im Sommer aus dem Amt scheidende Notenbankgouverneur Mervyn King für insgesamt 375 Milliarden Pfund Anleihen der Regierung gekauft. Er wollte mit dem auf diese Weise geschöpften Geld die darbende Wirtschaft des Landes stimulieren - bislang mit wenig Erfolg.

Rund 40 Prozent der vor dem Zinsbeschluss von Reuters befragten Ökonomen hatten deshalb damit gerechnet, dass King noch eine Schippe drauf legen und die Zentralbank weitere Staatsanleihen ankaufen könnte.

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Hohe Verschuldung und schleppendes Wachstum als Grund für Herabstufung angegeben.

Auch der scheidende japanische Notenbankchef Masaaki Shirakawa hat sich am Donnerstag bei einem stabilen Leitzins von nahe Null von seinem Posten verabschiedet. Auch das Programm zum Ankauf von Wertpapieren wurde in Japan nicht angefasst - noch nicht. Denn Experten rechnen damit, dass schon im April die geldpolitischen Schleusen noch weiter geöffnet werden.

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