Geldpolitik

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Leitzins unverändert: Südkoreas Notenbank hält Füße trotz politischen Drucks still

Der Konflikt mit Nordkorea wirkt sich längst auf Südkoreas Wirtschaft aus. Auch Japans Billiggeld-Politik drückt auf die Konjunktur. Südkoreas Finanzminister fordert die Notenbank zum Handeln auf, doch die bleibt ruhig.

Ein südkoreanischer Sicherheitsbeamter am Grenzübergang zum Kaesong Industriepark: Die Konjunktur des Landes lahmt. Quelle: Reuters
Ein südkoreanischer Sicherheitsbeamter am Grenzübergang zum Kaesong Industriepark: Die Konjunktur des Landes lahmt. Quelle: Reuters

SeoulSüdkoreas Notenbank hat trotz des gestiegenen Drucks angesichts des Korea-Konflikts und der geldpolitischen Lockerungen in Japan die Füße still gehalten. Am Donnerstag ließen die Währungshüter den Leitzins bei 2,75 Prozent unverändert und schlossen in naher Zukunft zur Überraschung der Experten eine Senkung aus. Zugleich äußerte sich Notenbankchef Kim Choong Soo besorgt über die Auswirkungen der expansiven Geldpolitik in Japan. Es sei schwer, darauf zu reagieren. Analysten bezeichneten die Haltung der Notenbank als „schockierend beständig“.

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Zuletzt hatte unter anderen Finanzminister Hyun Oh Seok die Zentralbank aufgefordert, so schnell wie möglich Schritte zur Unterstützung der Wirtschaft einzuleiten. Der verschärfte Konflikt mit dem Nachbarland Nordkorea wirkt sich längst auf die Konjunktur aus, Verbraucher und Firmen geben weniger aus. Die Notenbank rechnet deswegen für dieses Jahr nur noch mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 2,6 Prozent von bisher 2,8 Prozent.

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un und der Konsum

  • Nordkoreas Diktator: Kim Jong Un und der Konsum
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An den Finanzmärkten in Südkorea sorgte die Entscheidung für Unruhe. Die Staatsanleihen erlebten den schwärzesten Tag seit mehr als zwei Jahren, die Landeswährung Won legte zu. Der Yen hingegen befindet sich seit Monaten auf Talfahrt – auch eine Folge der jüngsten Geldflut in Japan. Dies hilft den japanischen Exporteuren und setzt zugleich den südkoreanischen Firmen zu.

  • 14.04.2013, 15:39 UhrSANTOS

    Eine solche Lage der Süd-koreanische Wirtschaft ist für China von Vorteil...weshalb auch China nicht wirklich in den Konflikt vermitteln will.

    CHINA gewinnt bei diesem Konflikt zwischen Nord-Korea und Süd-Korea/USA.

    Doch China übersieht dabei folgendes Beispiel:

    Wenn ein Hundebesitzer sein Hund scharf macht und von dem scharf gemachter Hund dann Schäden verursacht werden dann geht es am Hundebesitzer seine Haftung nicht vorbei und auch der Hundebesitzer trägt ein Teil der Schäden mit.


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