Geldpolitik

_

US-Notenbank Fed: US-Finanzminister schließt Bernanke-Nachfolge aus

Timothy Geithner will nicht neuer Chef der amerikanischen Notenbank werden. In einem Interview schloss der Noch-US-Finanzminister eine Kandidatur aus. Der derzeitige Fed-Chef Ben Bernanke muss seinen Posten 2014 räumen.

US-Finanzminister Timothy Geithner will nicht auf Ben Bernanke als Chef des US-Notenbank Fed folgen. Quelle: dapd
US-Finanzminister Timothy Geithner will nicht auf Ben Bernanke als Chef des US-Notenbank Fed folgen. Quelle: dapd

WashingtonDer scheidende US-Finanzminister Timothy Geithner schließt eine Kandidatur für den Vorsitz der Notenbank Federal Reserve aus. „Keine Chance“, sagte er in einem am Freitag auf der Website des Informationsdienstes „Politico“ veröffentlichten Interview. Er habe großen Respekt für die Fed. Aber das Privileg, sie zu führen, überlasse er anderen.

Anzeige

Der ehemalige Chef der Federal Reserve von New York sagte weiter, er kehre nach seiner Zeit in Washington zu seiner Familie in New York zurück. Vorläufig habe er keine weiteren Pläne, als sich zu erholen und mit seiner Frau zu reisen. Die zweite Amtszeit des derzeitigen Fed-Chefs Ben Bernanke geht im Januar 2014 zu Ende.

Bernanke hält sich in der Öffentlichkeit zu seinen weiteren Ambitionen bedeckt, seine Kandidatur für eine dritte Amtszeit gilt aber weithin als unwahrscheinlich. Geithner wurde als sein potenzieller Nachfolger gehandelt. Als weiter im Rennen um die Fed-Führung gelten unter anderem Vizepräsidentin Janet Yellen wie auch der frühere Finanzminister Lawrence Summers.

  • Die aktuellen Top-Themen
Neue Bestellung: Türkischer Polizei geht das Tränengas aus

Türkischer Polizei geht das Tränengas aus

In der Türkei schlagen die Minister harte Töne an und lassen sich keine Kritik aus der EU gefallen. Trotzdem bringen immer mehr Türken ihren Protest zum Ausdruck – während die Polizei neues Tränengas bestellt.

Fluthilfe-Fonds: Bund übernimmt erstmal die ganze Rechnung

Bund übernimmt erstmal die ganze Rechnung

Die Schäden durch das Hochwasser sind gewaltig. Nach zähem Ringen haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, wie die Fluthilfe gestemmt werden soll – und gleich einen Dauer-Streit um den EU-Fiskalpakt beigelegt.

Brasilien: Regierung will Proteste mit Spezialeinheiten ersticken

Regierung will Proteste mit Spezialeinheiten ersticken

In Brasilien gehen die Proteste mit verminderter Intensität weiter. Schwerpunkt diesmal: São Paulo, wo es am Rande eines friedlichen Marsches Randale gab. Die Regierung will nun mit härteren Mitteln vorgehen.

Spezialblog Warum Brüderle das Denken sein lassen sollte

Es gibt ein Forum, das nennt sich Trainertalk. Dort können sich verzweifelte Übungsleiter mit Fragen wie "Was mache ich, wenn mein Stürmer nicht mehr trifft?" an die Kollegen wenden. Auch die FDP hat eine Sturmspitze, die in den Strafräumen... Von Stefan Kaufmann. Mehr…

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International