
DüsseldorfSehnsüchtig haben sie auf diesen Tag gewartet. Die Initiative "Holt unser Gold heim!" fordert seit langem die Rückführung der Bundesbank-Goldreserven nach Deutschland. Ihren Aufruf haben mittlerweile über 13.000 Menschen unterschrieben, darunter Euro-Kritiker wie der frühere BDI-Chef Hans-Olaf Henkel und der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler. Nun scheint der Zeitpunkt gekommen, an dem ihre Wünsche Wirklichkeit werden - zumindest ein Stück weit. Das neue Lagerkonzept der Bundesbank sieht vor, dass ein Teil der bisher im Ausland gelagerten Goldbestände zurück nach Deutschland kommen soll.
Gold ist ein seltenes Metall mit einem Schmelzpunkt von 1064 Grad Celsius. Der Siedepunkt liegt bei 2856 Grad. Die chemische Abkürzung für Gold ist „Au“ und stammt vom lateinischen Wort „Aurum“ ab. Es hat mehrere Eigenschaften, die es für die Menschheit über die Jahre nützlich gemacht hat. Gold leitet extrem gut. Außerdem reagiert es nicht mit Wasser oder Sauerstoff.
Nach Schätzungen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte bis heute um die 166.600 Tonnen Gold aus Minen geholt. Ein Großteil davon – etwa zwei Drittel – seit 1950.
Die letzten Zahlen der US Geological Society gingen im Januar 2011 von weltweit 51.000 Tonnen aus.
In den vergangenen Jahren waren es etwa 2.500 Tonnen pro Jahr.
Überall auf der Welt wird Gold gewonnen. Aber beinahe ein Drittel des Goldes wird in nur drei Ländern abgebaut. An der Spitze liegt China mit 13,1 Prozent, darauf folgen die USA und Australien mit jeweils 9,1 Prozent.
29 Prozent des abgebauten Goldes kommt im Investmentbereich zum Einsatz, also in Form von Münzen und Barren. Aus 59 Prozent wird Schmuck gemacht. 12 Prozent wird von der Industrie verarbeitet.
Mit 1059 Tonnen ist Indien der mit Abstand größte Absatzmarkt für physisches Gold (Münzen, Barren, Schmuck). Dahinter liegt China mit 770 Tonnen. Im Vergleich dazu abgeschlagen sind die USA mit 213 Tonnen und Deutschland mit 154 Tonnen.
Quelle: World Gold Council
Größte Goldbesitzer sind die Notenbanken. Die Vereinigten Staaten sitzen auf rund 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem Internationalen Währungsfonds mit 2.800 Tonnen. Die Notenbanken waren über Jahre Netto-Verkäufer. Seit dem vergangenen Jahr sind sie jedoch wieder Netto-Käufer. Das Interesse kommt vor allem aus den Schwellenländern.
Grund für den Plan der Bundesbank ist die heftige Kritik des Bundesrechnungshofs. Dieser hatte in einem Bericht ein Lagerkonzept ebenso angemahnt wie eine regelmäßige Überprüfung des Goldbestands. Um das Thema blühen wilde Verschwörungstheorien. Die Initiative "Holt unser Gold heim!" befürchtet, dass die deutschen Goldreserven im Zuge der Euro-Rettung enteignet werden könnten. Dabei lauerte bisher die größte Gefahr für den Goldschatz eher im Inland: Immer wieder versuchten deutsche Finanzminister einen Teil des Bundesbank-Golds in die Staatskasse abzuzweigen.
Der deutsche Goldschatz umfasst 3.396 Tonnen und hat einen Marktwert von rund 131 Milliarden Euro. Er fiel der Bundesbank eher beilläufig in die Hände. Nach dem zweiten Weltkrieg galt bis 1973 das feste Wechselkurssystem von Bretton-Woods. Alle teilnehmenden Länder banden ihre Währung zu einem festen Wechselkurs an den US-Dollar. Da Deutschland bald schon mehr exportierte als importierte, musste es Gold kaufen, damit die D-Mark nicht aufwertete. So wuchsen die deutschen Goldreserven immer weiter an. Bis schließlich das Bretton-Woods-System 1973 zusammenbrach.
Goldschatz: 8.133 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 75,7 Prozent
Stand: Februar 2013
Goldschatz: 3.391 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,8 Prozent
Goldschatz: 2.814 Tonnen
Goldschatz: 2.451 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,1 Prozent
Goldschatz: 2.435 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 70,5 Prozent
Goldschatz: 1.054 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 1,7 Prozent
Goldschatz: 1.040 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 10,6 Prozent
Goldschatz: 958 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,5 Prozent
Goldschatz: 765 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 3,2 Prozent
Goldschatz: 613 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 59,7 Prozent
Goldschatz: 558 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,9 Prozent
Goldschatz: 502 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 32,9 Prozent
Seither schlummern die Reserven in Tresoren in New York, London, Paris und Frankfurt. Das trieb manchen deutschen Finanzminister und auch einige Ökonomen schon zur Verzweiflung. Schließlich gibt es auf den ersten Blick keinen ökonomischen Nutzen: Das Gold liegt ungenutzt in schwer bewachten Kellern herum. Dadurch werden Ressourcen gebunden, die zum Beispiel in Forschung oder Industrie produktiv genutzt werden könnten.
Einige Notenbanken wie die Großbritanniens, der Schweiz oder der Niederlande haben deshalb größere Teile ihrer Goldbestände verkauft. Zwischen 1999 und 2004 platzierten sie zusammen 56 Millionen Unzen am Markt. Beim derzeitigen Marktpreis entspricht das einem Gegenwert von 72 Milliarden Euro. Gleiches schlagen einige Experten für das Gold der Bundesbank vor.
Aber es gibt auch einige gewichtige Argumente, warum die Bundesbank ihren Goldschatz noch braucht.

www.gold-action.de
"Unser deutsches Gold, im Prinzip das letzte tatsächliche Vermögen der Bundesbank, also aller Deutschen (Wert: ca. Euro 140 Milliarden!), darf nicht länger fern im Ausland (USA, GB, FR) liegen. Es muss in unserem Land deponiert werden: für Notfälle und geschützt vor fremdem Zugriff! Ferner darf dieses Gold nicht belastet oder verliehen werden. Auch die USA, China, Russland, Indien, Frankreich und viele andere Länder haben selbstverständlich ihr Gold im eigenen Land. Man würde uns für verrückt erklären, wollten wir diesen Ländern vorschlagen, ihr Gold bei uns zu lagern.”
zitiert bei von Hohenhau
Bund der Steuerzahler

“Hauptziel des ESM ist die Installation einer europäischen Finanzdiktatur und eines Geldkartell-Kreditsystems, das
- bestehende Kredite des internationalen Großkapitals dauerhaft absichert
- alle Kreditrisiken des Geldkartells auf die europäischen Bürger verschiebt
- alle Kreditgewinne dem Großkapital und dem Euro-Syndikat vorbehält,
- die Kreditsklaverei der europäischen Bürger regelt und dauerhaft festschreibt.
-
“Unsere" Regierung (ein Teil des Eurosyndikats!) samt Opposition … gibt mit dem ESM Deutschlands Bürger zur Plünderung und Verarmung frei. Der ESM soll durchgepeitscht werden - ohne vorherige Volksabstimmung! Er wird Demokratie und Freiheit der europäischen Völker schrittweise für lange Zeit beseitigen.
Wollen Sie das? Was können Sie tun?
Seien Sie mutig! Schütteln Sie Angst und Trägheit ab und verteidigen Sie Ihre Freiheit indem Sie
www.stop-esm.org
zeichnen und Familienangehörige, Freunde, Nachbarn und Kollegen bitten, dies ebenso zu tun. Damit manifestieren sie öffentlich, friedfertig und demokratisch Ihren klaren Widerstand gegen diese Politik des unglaublich verantwortungslosen, geradezu verräterischen Ausverkaufs Deutschlands und der übrigen Bürger der Euro-Nationen…
zitiert bei von Hohenhau
Bund der Steuerzahler

"Political intrigues aside, Germany is just about out of money.
And Merkel has to decide... save Germany or save the EU.
Only one of these options is even possible at this point (save Germany) as the EU is beyond saving.
Why do I say this?
The EU banking system is €36 trillion trillion in size.
Total Eurozone banking deposits stand at €15 trillion.
Even deposits at the current EU "problem" countries (Spain, Italy, Portugal and Ireland) are €5.5 trillion.
Germany doesn't have the funds to backstop even 10% of this. That's a fact. No one does.
The money simply does not exist.
And if the ECB decided to print it, Germany would walk out of the Euro (it may in fact do this regardless of what the ECB does).”
Zitiert bei Graham Summers
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