Währungsreserven: Finger weg vom Goldschatz der Bundesbank!

Währungsreserven
Finger weg vom Goldschatz der Bundesbank!

Die deutschen Goldreserven wecken Begehrlichkeiten. Die Bundesbank holt nun einen Teil der Bestände nach Deutschland zurück. Einige Experten würden das Gold gerne ganz verkaufen. Aber dabei könnten sie sich verrechnen.
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DüsseldorfSehnsüchtig haben sie auf diesen Tag gewartet. Die Initiative "Holt unser Gold heim!" fordert seit langem die Rückführung der Bundesbank-Goldreserven nach Deutschland.  Ihren Aufruf haben mittlerweile über 13.000 Menschen unterschrieben, darunter Euro-Kritiker wie der frühere BDI-Chef Hans-Olaf Henkel und der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler.  Nun scheint der Zeitpunkt gekommen, an dem ihre Wünsche Wirklichkeit  werden - zumindest ein Stück weit. Das neue Lagerkonzept der Bundesbank sieht vor, dass ein Teil der bisher im Ausland gelagerten Goldbestände zurück nach Deutschland kommen soll.

Grund für den Plan der Bundesbank ist die heftige Kritik des Bundesrechnungshofs. Dieser hatte in einem Bericht ein Lagerkonzept ebenso angemahnt wie eine regelmäßige Überprüfung des Goldbestands. Um das Thema blühen wilde Verschwörungstheorien. Die Initiative "Holt unser Gold heim!" befürchtet, dass die deutschen Goldreserven im Zuge der Euro-Rettung enteignet werden könnten. Dabei lauerte bisher die größte Gefahr für den Goldschatz eher im Inland: Immer wieder versuchten deutsche Finanzminister einen Teil des Bundesbank-Golds in die Staatskasse abzuzweigen.

Der deutsche Goldschatz umfasst 3.396 Tonnen und hat einen Marktwert von rund 131 Milliarden Euro. Er fiel der Bundesbank eher beilläufig in die Hände. Nach dem zweiten Weltkrieg galt bis 1973 das feste Wechselkurssystem von Bretton-Woods. Alle teilnehmenden Länder banden ihre Währung zu einem festen Wechselkurs an den US-Dollar. Da Deutschland bald schon mehr exportierte als importierte, musste es Gold kaufen, damit die D-Mark nicht aufwertete. So wuchsen die deutschen Goldreserven immer weiter an. Bis schließlich das Bretton-Woods-System 1973 zusammenbrach.

Seither schlummern die Reserven in Tresoren in New York, London, Paris und Frankfurt.  Das trieb manchen deutschen Finanzminister und auch einige Ökonomen schon zur Verzweiflung.  Schließlich gibt es auf den ersten Blick keinen ökonomischen Nutzen: Das Gold liegt ungenutzt in schwer bewachten Kellern herum. Dadurch werden Ressourcen gebunden, die zum Beispiel in Forschung oder  Industrie produktiv genutzt werden könnten. 

Einige Notenbanken wie die Großbritanniens, der Schweiz oder der Niederlande haben deshalb größere Teile ihrer Goldbestände verkauft.  Zwischen 1999 und 2004 platzierten sie zusammen 56 Millionen Unzen am Markt. Beim derzeitigen Marktpreis entspricht das einem Gegenwert von 72 Milliarden Euro. Gleiches schlagen einige Experten für das Gold der Bundesbank vor.

Aber es gibt auch einige gewichtige Argumente, warum die Bundesbank ihren Goldschatz noch braucht.

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Briten und Schweizer haben ein schlechtes Geschäft gemacht

Kommentare zu " Währungsreserven: Finger weg vom Goldschatz der Bundesbank!"

Alle Kommentare
  • www.gold-action.de

    "Unser deutsches Gold, im Prinzip das letzte tatsächliche Vermögen der Bundesbank, also aller Deutschen (Wert: ca. Euro 140 Milliarden!), darf nicht länger fern im Ausland (USA, GB, FR) liegen. Es muss in unserem Land deponiert werden: für Notfälle und geschützt vor fremdem Zugriff! Ferner darf dieses Gold nicht belastet oder verliehen werden. Auch die USA, China, Russland, Indien, Frankreich und viele andere Länder haben selbstverständlich ihr Gold im eigenen Land. Man würde uns für verrückt erklären, wollten wir diesen Ländern vorschlagen, ihr Gold bei uns zu lagern.”


    zitiert bei von Hohenhau
    Bund der Steuerzahler


  • “Hauptziel des ESM ist die Installation einer europäischen Finanzdiktatur und eines Geldkartell-Kreditsystems, das
    - bestehende Kredite des internationalen Großkapitals dauerhaft absichert
    - alle Kreditrisiken des Geldkartells auf die europäischen Bürger verschiebt
    - alle Kreditgewinne dem Großkapital und dem Euro-Syndikat vorbehält,

    - die Kreditsklaverei der europäischen Bürger regelt und dauerhaft festschreibt.
    -
    “Unsere" Regierung (ein Teil des Eurosyndikats!) samt Opposition … gibt mit dem ESM Deutschlands Bürger zur Plünderung und Verarmung frei. Der ESM soll durchgepeitscht werden - ohne vorherige Volksabstimmung! Er wird Demokratie und Freiheit der europäischen Völker schrittweise für lange Zeit beseitigen.

    Wollen Sie das? Was können Sie tun?

    Seien Sie mutig! Schütteln Sie Angst und Trägheit ab und verteidigen Sie Ihre Freiheit indem Sie

    www.stop-esm.org

    zeichnen und Familienangehörige, Freunde, Nachbarn und Kollegen bitten, dies ebenso zu tun. Damit manifestieren sie öffentlich, friedfertig und demokratisch Ihren klaren Widerstand gegen diese Politik des unglaublich verantwortungslosen, geradezu verräterischen Ausverkaufs Deutschlands und der übrigen Bürger der Euro-Nationen…

    zitiert bei von Hohenhau
    Bund der Steuerzahler

  • "Political intrigues aside, Germany is just about out of money.

    And Merkel has to decide... save Germany or save the EU.

    Only one of these options is even possible at this point (save Germany) as the EU is beyond saving.

    Why do I say this?

    The EU banking system is €36 trillion trillion in size.

    Total Eurozone banking deposits stand at €15 trillion.

    Even deposits at the current EU "problem" countries (Spain, Italy, Portugal and Ireland) are €5.5 trillion.

    Germany doesn't have the funds to backstop even 10% of this. That's a fact. No one does.

    The money simply does not exist.

    And if the ECB decided to print it, Germany would walk out of the Euro (it may in fact do this regardless of what the ECB does).”

    Zitiert bei Graham Summers

  • Die ganz großen Betrügereien der Zentralbanken, Finanzoligarchie und der Kleptoplutokratie liegen tiefer:



    Betrug 1:
Fiatschuldgeldsystem – Schaffen von Papier/Giralgeld buchgstäblich aus dem Nichts!



    Betrug 2:
Fractional Reserve Banking 1;30-1:100! 
Für jedes Stück existentes Geld wird von der Bank ein Vielfaches aus der Luft geschaffen und als Darlehen dem Kunden gegeben.



    Betrug 3:
Die private ‘Federal Reserve’ und die privaten Banken können durch Ausdehnung und Kontraktion der Geldmenge beliebig Zyklen von Inflation und Deflation erzeugen (tun aber so, als ob sie diese verhinderten!).



    Betrug 4:
Inflation = Geldvermögen wird wertlos gemacht

Deflation = Sachvermögen werden wertlos gemacht



    Betrug 5:
Kleptoplutokraten kaufen immer mehr Vermögen der Bevölkerung mit dem wertlosen Papiergeld auf, daß sie der Bevölkerung aufgeschwatzt hatten.



    Betrug 6:
Zins- und Zinseszins oder äußerer Krieg ruinieren den Staat zuletzt und die Rothschilds etc fangen ihr Spiel ungestraft von neuem an!

  • @Kirby
    ...ob ein anderer Weg besser gewesen wäre darf man zumindest anzweifeln.
    Ja Himmelherrschaftszeiten,lernt Ihr denn gar nix?
    Wiso anzweifeln? mir habn doch immer mehr leihen miaßn,
    und 2mal auch Schulden vergeben,was man spielerisch an Haarschnitt nennt. Und die feine Herrschaftn in Giechenland habn ihr Geld weggschafft und Häuser gekauft in London, Berlin,und aufd Bank in Züri. Und da zweifeln Sie und meinen vielleicht no ,dass sie dös Geld je wieder sengn würdn ? Jo mei, da ka ma Ihnen nicht mehr helfn!

  • Und hier noch eine beachtenswerte Analyse von Prof. Dr. Thorsten Polleit, ebenfalls einem Experten der sich nicht 'politically correct'verhält, sondern für das Wohl der Menschen einsetzt:
    Degussa Ausblick 2013: Goldene Zeiten für Edelmetallinvestoren
    Prof. Dr. Thorsten Polleit
    http://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs50f477d3478df.pdf

  • Wem sollten wir wohl mehr Beachtung schenken - den einschläfernden MSM (Mainstream Medien) oder einem ausgewiesenen Edelmetallexperten???

    Bild.de berichtet über das Bundesbank-Gold: "So fühlt sich UNSER Goldschatz an". Gezeigt wird Bild-Chefkorrespondent Ralf Schuler mit 4 Goldbarren.

    Bundesbank-Vorstand Thiele: "Wir haben kein Gold verliehen".

    Kommentar: In der Berichterstattung der letzten Tage über das Gold der Bundesbank wird viel Schaum geschlagen, die Forderung nach einer Inventur aber konsequent ausgeklammert. Vielleicht hat die Bundesbank kein Gold verliehen, vielleicht aber die Fed? Vielleicht wurden von der Fed gar keine Goldbarren zurückgeholt, sondern nur Goldforderungen. Das würde jedenfalls erklären, warum sich der Goldbestand der Bundesbank in den letzten Monaten so schnell und geräuschlos erhöht hat. Vielleicht wurde bisher gar kein Gold geliefert und eingelagert sondern nur Goldforderungen umgebucht. Ausgerechnet aus London, wo nach letzten Berichten 82,9% des Bestands fehlen, soll kein Gold zurückgeholt werden (vgl. Tagesbericht vom 17.12.12). Warum? Diese Fragen können nur mit einer ordentlichen Inventur und nicht mit Fotos von Journalisten, die Goldbarren in die Kamera halten, beantwortet werden. (Martin Siegel)

  • Finger weg vom Goldschatz der Bundesbank! JA!

    Ungedecktes Geld hat in der Geschichte im Zusammenhang mit Kriegen gestanden. In unserer Zeit ist es hauptsächlich der weltweit unerklärte Krieg gegen die Natur mittels „ewigem“ Wirtschaftswachstum, auch wenn 1971, als US-Präsident Nixon den US-Goldstandard beendete („in God we trust“ stand nun auf den Dollars, statt in „in Gold we trust“), der Vietnam-Krieg und die Ost-West-Aufrüstung noch hoch im Kurs standen. De Gaulle, kaum Staatspräsident von Frankreich geworden, ließ sogleich das französische Staats-Gold aus New York per Kriegschiff abholen. Eine zumindest Teilbindung von Währungen z.B. ans Gold würde die Schuldenorgien vieler Staaten begrenzen.

    Schrieb schon Alan Greenspan, lange Jahre US-Notenbankchef, 1966 in seinem Aufsatz „Gold and economic Freedom“ in „The Objectivist“ und 1967 im Buch „Capitalism. The Unknown Ideal“ (Verlag Signet Books / Amazon), bevor er später die Folgen der Nixon-Politik mittragen musste, übersetzt: „Eine geradezu hysterische Feindschaft gegen den Goldstandard verbindet Staatsinterventionisten aller Art. Sie spüren offenbar klarer und sensibler als viele Befürworter der freien Marktwirtschaft, dass Gold und wirtschaftliche Freiheit untrennbar sind, dass der Goldstandard ein Instrument freier Marktwirtschaft ist und sich beide wechselseitig bedingen. Um den Grund ihrer Feindschaft zu verstehen, muß man zunächst die Rolle des Goldes in einer freien Gesellschaft verstehen. Gold ist (…..).“ und „Großbritannien (…) verließ (…) 1931 den Goldstandard komplett und zerriß so völlig das Netz von Vertrauen, das noch geblieben war, was zu einer weltweiten Serie von Bankzusammenbrüchen führte. Die Weltwirtschaft verfiel in die große Depression der 30er Jahre“ sowie „Staatverschuldung ist einfach ein Mechanismus für die „versteckte“ Enteignung von Vermögen. Gold verhindert diesen heimtückischen Prozeß.“

    Das Handelsblatt sollte diesen Greenspan-Artikel dringend nachdrucken!

  • Auf mich machen die populistischen Töne der "National"-Ökonomen Henkel (studierte Betriebswirtschaft und Soziologie), Schäffler (Dipl. Betriebswirt (FH)) etc. generell keinen guten Eindruck.
    Die Eurokritiker klingen hier emotional nach ".....heim ins Reich führen". Die Bundesbank könnte im Ausland in schwierigen Zeiten das Gold vorort verkaufen, und das Geld überweisen. Das entfällt jetzt.

  • Die Politiker bzw. die notwendigen Mitläufer können sich durch selbstfestgesetzte Diäten bzw. Lohnererhöhung schadlos halten("Wir zahlen auch Vermögensabgabe und Vermögenssteuer")

    nu weil mitlerweile 70 % und mehr der deutschen Aktien von Ausländern gehalten werden.

    http://www.welt.de/finanzen/article4263974/So-viele-Aktienbesitzer-gibt-es-in-Deutschland.html

    http://www.telekom.com/investor_relations/aktie/aktionaersstruktur/25150

    http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52596/aktionaersstruktur-dax

    Das war früher anders als die Deutsche Bank in Zusammenarbeit mit Commerzbank und Dresdner, die deutschen Unternehmen noch vor dem Zugriff der Ausländer schützte.
    Der ehemalige Vorstzende Herhausen wurde von amerikanischen Geheimdiesnten ermordet, weil er ihnen im Weg stand. RAF ist nur ein erfundens Phänomenm wie heute diese NSU.

    Inzwischen haben Hedgfonds und andere undurchsichtige zwielichtige Gestalten("Zorros" ,-) "Blackjack" ;-)das Sagen. Die "Deutsche Bank" die Deutsche Telekom" die Deutsche Post" sind schon lange nicht mehr deutsch... Nur dann wenn Merkel (manche nennen sie auch j d s h e Lobbyistin)meint man müsse General Motors, der Muttergesellschft von Opel noch mehr Geld in den Rachen schmeißen. GM ist ein (legaler???) Steuerbetr... da sie der Tochter Opel verteuerte Zulieferleistungen von GM oder einer anderen Tochter einkaufen läßt und somt Steuern "spart". Ständig drohen diese Gesellen mit Werkschließungen und verlangen Subventionen. Merkel möchte diese Ihnen mit vorauseilenden Gehorsam geben. Pfui Pfui Pfui.

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