Gerster erwartet erst 2005 einen "Durchbruch": Härtere Gangart bremst Anstieg der Arbeitslosenzahl

Gerster erwartet erst 2005 einen "Durchbruch"
Härtere Gangart bremst Anstieg der Arbeitslosenzahl

Die härtere Gangart der Arbeitsämter hat den Anstieg der Arbeitslosenzahl im Dezember unerwartet deutlich gebremst.

HB NÜRNBERG. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren zum Jahresende 4 316 500 Frauen und Männer als arbeitslos registriert. Dies sind lediglich 132 000 mehr als im November 2003. Der Anstieg fällt damit deutlich schwächer aus als in den Vorjahren. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 Punkte auf 10,4 Prozent. Verglichen mit dem Dezember 2002 waren 2003 zum Jahresende 91 400 mehr Männer und Frauen ohne Arbeit gewesen. Bundesarbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) sieht die Talsohle am Arbeitsmarkt durchschritten.

Im Durchschnitt des Jahres 2003 waren nach BA-Angaben vom Donnerstag 4 376 000 Menschen ohne Beschäftigung. Dies waren 315 700 oder acht Prozent mehr als 2002. Im Jahr 2002 hatte der Anstieg nur bei fünf Prozent gelegen. „2003 war für den Arbeitsmarkt ein verlustreiches Jahr“, kommentierte der BA-Vorstandsvorsitzende die Entwicklung im abgelaufenen Jahr. Gerster machte dafür hauptsächlich die „gravierende wirtschaftliche Entwicklung“ verantwortlich. „Dies hat zwangsläufig zu einem Anwachsen der Arbeitslosigkeit führen müssen.“

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