Geschäftsklima
Zuversicht im Euro-Raum ist ungebrochen

Der Optimismus in der Wirtschaft der Euro-Zone ist trotz steigender Ölpreise und Zinsen ungebrochen. Vor allem Deutschland kann derzeit mit guten Zahlen glänzen.

ari DÜSSELDORF. Im März stieg der von der EU-Kommission berechnete Index für die Wirtschaftsstimmung um 1,5 auf 111,2 Punkte und ist damit so hoch wie seit Anfang 2001 nicht mehr. In Deutschland fiel der Anstieg größer aus als in Frankreich und Italien.

Der Vertrauenszuwachs war breit basiert. Dies stützt Einschätzungen, dass sich der Aufschwung fortsetzt. Außerdem blieb die Inflationsrate im März nach einer ersten Schätzung mit 1,9 nach 1,8 Prozent im Rahmen der von der EZB angestrebten Preisstabilität. Die Arbeitslosigkeit ging im Februar erneut zurück, die harmonisierte Quote sank um einen Zehntelpunkt auf 7,3 Prozent.

Die vergleichbare deutsche Arbeitslosenquote fiel binnen Monatsfrist sogar von 7,6 auf 7,1 Prozent und ist damit erstmals seit dem Herbst 2002 niedriger als im Euro-Raum. Dies und der Konjunkturoptimismus der Verbraucher lässt auch den deutschen Einzelhandel nach der Mehrwertsteuererhöhung Mut fassen. Vom sehr schwachen Januar auf Februar stieg der reale Umsatz um 0,9 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt heute mit. Weniger Skepsis für die Zukunft zeigen auch die Umfragen der EU und des Ifo-Instituts. Sie sind im März mit den laufenden Geschäften zufrieden.

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