Gestiegenes Verbrauchervertrauen
Wirtschaft in der Euro-Zone legt leicht zu

Zum Jahresende wird die Wirtschaft in der Euro-Zone nach Eibschätzung der EU-Kommission leicht zulegen. Vor allem das gestiegene Verbrauchervertrauen gebe Impulse, teilte die Kommission mit.

HB BRÜSSEL/LUXEMBURG. Nach den Berechnungen dürfte die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Eurozone im 3. Quartal im Vergleich zum Vorquartal zwischen Stagnation und 0,4 Prozent Wachstum liegen. Für das 4. Quartal wird eine Spanne von 0,2 bis 0,6 Prozent erwartet.

Die sehr schwache Konjunktur in der ersten Hälfte 2003 belegen Berechnungen des europäischen Statistikamtes Eurostat. Die Behörde legte am Donnerstag ihre zweite, unveränderte Schätzung vor. Demnach ermittelte Eurostat für das 2. Quartal ein um 0,1 Prozent geschrumpftes BIP im Vergleich zum Vorquartal. Vom 4. Quartal 2002 zum 1. Quartal 2003 hatte die Wirtschaftsleistung der zwölf Euro- Länder stagniert. Nach Angaben der Statistiker gingen Investitionen und Exporte spürbar zurück. Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen nur minimal.

Nicht viel besser sah es in der EU der 15 aus. Großbritannien, Schweden und Dänemark haben die Gemeinschaftswährung Euro bisher nicht eingeführt. Im 2. Quartal wuchs das BIP nicht. In den ersten drei Monaten hatte der Zuwachs noch 0,1 Prozent betragen. Im Vergleich zum 2. Quartal 2002 legte die Wirtschaft der Eurozone um 0,2 Prozent und die der gesamten EU um 0,5 Prozent zu.

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