GfK
Deutsche vor Weihnachten weniger konsumfreudig

Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes schlägt den Verbrauchern kurz vor Weihnachten auf die Stimmung: Das von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelte Konsumklima für Dezember trübt sich ein. Das ist der zweite Rückgang des Barometers in Folge.
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HB BERLIN. Das teilte GfK am Mittwoch in Nürnberg mit. Der Indikator gab um 0,3 auf 3,7 Punkte nach. Dennoch bleibe der Konsum in diesem Jahr die wesentliche Stütze der Konjunktur, schrieben die Experten, weil bei Exporten und Investitionen mit deutlichen Rückgängen zu rechnen sei. Auch müssen die Einzelhändler keine drastischen Einbrüche zum Jahresende befürchten: „Diese stabile Konsumneigung kann im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft für eine positive Überraschung sorgen, zumal der Handel mit preislich attraktiven Angeboten aufwarten wird.“

Die Verbraucher beurteilen trotz des zuletzt kräftigen Wachstums und des steigenden Optimismus bei Wirtschaftsforschern die Aussichten für die Konjunktur düsterer. Der entsprechende Index sank um knapp acht Punkte auf 0,9 Zähler. Damit liegt er aber immer noch um 31 Punkte über dem Vorjahreswert. Die Konsumenten gingen nach wie vor davon aus, dass die Wirtschaft sich auch im kommenden Jahr erhole, schrieben die Konsumforscher. Deutschlands Wirtschaft war im dritten Quartal um 0,7 Prozent gewachsen, angetrieben von Industrie und Außenhandel. Auf dem Arbeitsmarkt steht das Schlimmste aber wohl noch bevor: Die Wirtschaftsweisen sagen für 2010 vorher, dass im Jahresschnitt etwa vier Millionen Menschen ohne Job sein werden.

Zunehmend drücken auch die steigenden Energiepreise die Einkommenserwartungen. Mitte Oktober lag der Preis für ein Barrel Rohöl über seinem Vorjahreswert. „Für die Konsumenten entfällt somit dieser kaufkraftstärkende Stimulus auf ihre Einkommensaussichten, die momentan durch den massiven Preiswettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel jedoch zumindest teilweise kompensiert werden“, schrieben die Experten. Das entsprechende Barometer fiel um 6,7 auf 6,2 Punkte.

Die Lust auf größere Anschaffungen vergeht den Verbrauchern dagegen dennoch nicht: Der Indikator legte sogar 0,2 Zähler auf 26,3 Punkte zu. „Das Auslaufen der Abwrackprämie im September dieses Jahres beeinträchtigt offenbar die Konsumneigung nicht nachhaltig“, schrieben die Experten. „Dazu trägt sicherlich auch bei, dass die Autohändler derzeit versuchen, die Kauflust der Verbraucher mit verstärkten Rabatten aufrecht zu erhalten.“

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  • Leider kann man als Verkäufer zu Weihnachten nicht viel erwarten, da sich die wirtschaftliche Lage unserer Heimat nicht verbessert...

    Gruß
    Franziska

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