Konjunktur
GfK erwartet positive Konsumeffekte durch Sportereignisse

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK AG) sieht noch keine durchgreifende Erholung der Konsumneigung in Deutschland. Die leichte Verbesserung des Konsumklimas im April "sollte nicht überwertet werden - genauso wie der Rückgang im März nicht unterbewertet werden sollte", sagte der Gfk-Vorstandsvorsitzende Klaus Wübbenhorst dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Es fehle noch an Dynamik, so dass unter dem Strich dieses Jahr nicht mit einer durchgreifenden Erholung des Konsums zu rechnen sei. "Die deutschen Verbraucher haben derzeit einen Fuß auf dem Gaspedal und gleichzeitig den anderen auf der Bremse". Gefahren für die Konsumneigung der Verbraucher gibt es nach Wübbenhorsts Worten, wenn die Opec die Bandbreite für den Ölpreis anhebt. "Höhere Benzinpreise zapfen zusätzliches Geld aus den Portemonnaies der Konsumenten ab und tragen zudem zu einer höheren gefühlten Inflation bei", sagte er.

"Allerdings erwarte ich für dieses Jahr auch positive Sondereffekte - durch die Fußball Europameisterschaft und durch die Olympiade. Erfahrungsgemäß schauen die Deutschen dann länger fern - und konsumieren dabei mehr, weil sie Freunde einladen und feiern. Zudem werden Sportunternehmen neue Produkte auf den Markt werfen. Bei der letzten Fußballweltmeisterschaft wurden auch mehr elektronische Geräte, zum Beispiel Fernseher gekauft". fügte Wübbenhorst hinzu.

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