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Inflationsangst drückt auf Verbraucherstimmung

Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im Oktober erneut deutlich verschlechtert. Steigende Preise für Lebensmittel und Energie sowie die damit verbundene wachsende Inflationsangst drückten auf die Konsumstimmung, berichtete das Marktforschungsinstitut GfK am Freitag in Nürnberg.

HB NÜRNBERG. Die Verbraucher fürchteten um ihre Kaufkraft und hielten sich bei Anschaffungen zurück, hieß es. Der Gesamtindikator für das Konsumklima sinkt von 6,7 Punkten im Oktober auf 4,9 Punkte im November. Das ist der niedrigste Wert seit sieben Monaten.

„Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung mussten im Oktober Einbußen hinnehmen“, teilte die GfK mit. Besonders die Kauflaune der Deutschen litt im Oktober unter den steigenden Preisen. Der Indikator wies mit einem Minus von 10,5 Punkten ausgeprägte Verluste auf.

„Die bereits erfolgten Preiserhöhungen sowie weitere drohende Aufschläge bei Strom und anderen Energieträgern verstärken die Unsicherheit hinsichtlich der künftig zur Verfügung stehenden Kaufkraft“, hieß es. Zugleich werde die Einkommensentwicklung wieder nüchterner gesehen.

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