GfK-Index
Konsumlaune der Deutschen sinkt

Wonnemonat Mai - nicht im Hinblick auf die Konsumfreude. Der GfK-Index sank zum zweiten Mal in Folge. Die Einkommenserwartung der Bürger ist schlechter geworden.
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NürnbergDie anziehende Inflation und die Folgen des Erdbebens in Japan trüben die Kauflaune der Deutschen. Für Mai sagen die Marktforscher der Nürnberger GfK einen Rückgang ihres Konsumklimas um 0,2 auf 5,7 Punkte voraus.

Die Atomkatastrophe in Japan sowie die politischen Unruhen in Nordafrika und Nahost dämpften derzeit die Stimmung der Verbraucher, sagte GfK-Chef Klaus Wübbenhorst am Mittwoch zu Reuters TV. „Und natürlich die Angst vor der Inflation als gefühlte Inflation.“ Vor allem teure Energie schürte im April weiteren Preisdruck. Die Jahresteuerung in Deutschland dürfte nach Ansicht von Experten auf 2,5 Prozent steigen und damit den höchsten Stand seit Oktober 2008 erreichen.

Das GfK-Konsumklima hatte sich im April erstmals seit zehn Monaten eingetrübt. Experten hatten nun auch für Mai mit einem leichten Rückgang auf 5,8 Punkte gerechnet, nachdem sich bereits in der vergangenen Woche die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen etwas verschlechtert hatte. Einen Einbruch des Konsums erwartet die GfK-Chef aber nicht. „Der Verbraucher hat Vertrauen in die Wirtschaft und er wird in diesem Jahr auch zum Konsum, zum Wachstum der Wirtschaft beitragen.“ Auch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle betonte: „Der private Konsum wird in diesem Jahr eine entscheidende Stütze bleiben.“

Die Verbraucher beurteilten ihre künftige Finanzlage aber skeptischer als bisher, da ihnen vor allem die gestiegenen Preise zu schaffen machen. „Rekordstände bei Benzin und Heizöl dämpfen die Kaufkraft der Konsumenten“, schrieben die GfK-Experten. „Die Inflation frisst natürlich was von den Einkommenserhöhungen weg. Es bleibt nicht mehr ganz soviel übrig wie gedacht“, sagte Wübbenhorst. Allerdings sei die Lage am Arbeitsmarkt mit wachsender Jobsicherheit gut.

Auch Finanzexperten rechnen grundsätzlich mit einem besseren Privatkonsum in diesem Jahr, machen aber zunehmend Risiken aus.

„Wenn es weitere Anstiege bei den Preisen für Öl und Rohstoffe gibt, werden die dämpfenden Effekte größer“, sagte Unicredit-Analyst Alexander Koch. Die Verbraucherpreise dürften im April bundesweit um rund 2,5 Prozent gestiegen sein - dies wäre das größte Plus seit rund zweieinhalb Jahren. Das signalisieren Preisdaten aus sechs Bundesländern. Vor allem teures Heizöl und Kraftstoffe sorgten für Preisdruck. In Nordrhein-Westfalen hätte die Jahresteuerurng ohne diese beiden Bereiche nur bei 1,9 und nicht bei 2,5 Prozent gelegen.

Auch in Italien trübte sich die Stimmung der Verbraucher ein und fiel im April auf den tiefsten Stand seit März 2009.

Skeptisch schätzten die Verbraucher vor allem die künftige wirtschaftliche Lage ein und die Möglichkeit, Geld auf die hohe Kante zu legen. In Frankreich hingegen blieb die Kauflaune stabil.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es blieb auch ohne Benzinpreiserhöhungen schon nichts übrig. Denn Dank diesem dämlichen Rösler und Merkel haben wir mehr Krankenkassenbeiträge, das darf nicht vergessen werden. Bahnfahren ist auch teurer geworden

  • Das bringt die glatt fertig. WEnn Merkel befindel, dass der Aufschwung bei den Bürgern ankommt, dann hat der gefälligst auch anzukommen, das ist dann alternativlos
    Die aht ihren Leninismus-Marxismus betens gelenrt, die weiß wie man Menschen manipuliert

  • "es bleibt wegen der Inflation nicht ganz soviel übrig von den Lohnerhöhungen". -Gar nichts bleibt unterm strich übrig von den lohnerhöhungen. Wer viel Benzin braucht, hat ein minus untrm strich. Daran ändert auch das ablenkungsmanöver von wegen einer angeblichen "gefühlten Inflation" nichts. Die vor einer weile gehegten großen Konsumhoffnungen zerfallen in nichts. Denn die Inflation wird weiter beschleunigen.

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