GfK-Kaufkraft-Prognose 2014
Wer hat das dickste Portemonnaie?

Es gibt schon jetzt eine gute Nachricht für 2014: Im Schnitt werden die Deutschen mehr Geld in der Tasche haben als dieses Jahr. Doch das gilt längst nicht für alle. Denn das Gefälle zwischen den Ländern ist krass.
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Unten liegt der See, still und glatt. Kleine Segelboote ziehen ihre Kreise. In den Himmel türmen sich die Alpen auf, die Spitzen schneebedeckt. Ja, wer am Starnberger See lebt, der hat es gut. Das liegt nicht nur an der malerischen Landschaft, das liegt auch am Geld. Denn wer hier zu Hause ist, der gehört 2014 zu den Deutschen mit dem dicksten Portemonnaie – genau wie 2013. Zu dem Schluss kommt die Kaufkraftprognose des Marktforschungsunternehmens GfK, die Handelsblatt Online exklusiv vorliegt.

Die Kaufkraft der 129.500 Menschen im Kreis Starnberg in Bayern – also die Summe aller Nettoeinkünfte der Bewohner – wird demnach bei 31.438 Euro pro Kopf liegen und damit fast 48 Prozent über dem Deutschlandschnitt. Dadurch landet der Kreis auf Platz eins im Deutschlandranking. Auf Platz zwei und drei folgen der Hochtaunuskreis (Kaufkraft-Index: 145,27/30.759 pro Kopf) und der Kreis München (Kaufkraft-Index: 142,1/30.099 Euro pro Kopf). Die reichsten Städter sind übrigens die Münchner, Erlangener und Düsseldorfer. Zum Vergleich: Der bundesweite Schnitt liegt bei 21.179 Euro pro Kopf.

Insgesamt prognostiziert das Unternehmen eine Kaufkraftsumme von 1,7 Billionen Euro für Deutschland. Und das ist die gute Nachricht, denn damit werden die Deutschen pro Kopf nominal 586 Euro – rund 2,85 Prozent – mehr für den Konsum, Miete oder andere Lebenshaltungskosten als im Vorjahr in der Tasche haben. Sollte die Inflationsrate tatsächlich bei den prognostizierten 1,7 Prozent liegen und die Lohnentwicklung stabil bleiben „können sich die Bundesbürger auch über einen leichten realen Pro-Kopf-Kaufkraftzuwachs von 1,1 Prozent freuen“, sagt Simone Baecker-Neuchl, Expertin bei GfK.

Und doch ist das nur die halbe Wahrheit. Denn auch wenn die Prognose im Schnitt positiv ausfällt: Längst nicht allen geht es so gut wie den Starnbergern. Noch immer gibt es eine deutliche Schwere zwischen den Ländern. „Nicht alle Bevölkerungsgruppen haben eine positive Kaufkraftentwicklung zu erwarten“, sagt GfK-Expertin Baecker-Neuchl. Die regionale Verteilung der Kaufkraft zeige, dass Deutschland noch immer ein Wohlstandsgefälle von West nach Ost hat.“

Kommentare zu " GfK-Kaufkraft-Prognose 2014: Wer hat das dickste Portemonnaie?"

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  • Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 36 (HmbGVBl.Nr.36) vom 10. September 2013. Googeln, lesen,
    bitte nicht unruhig werden.

  • Buerger67

    Das Schmunzeln ist mir schon lange vergangen, wenn ich hier und auch anderwo sehe, wie der Bürger mit immer denselben falschen Zahlen belogen wird.
    Die reale Preissteigerungsrate liegt längst jenseits der 7%. Alles was an Lohnsteigerung darunter liegt nennt sich Kaufkraftverlust.

    Diese neue verlogene Preissteigerungsberechnung nach dem hedonischem Prinzip mit variablem Warenkorb dient nur dazu dem Bürger die Tasche vollzulügen und die Lohnabschlüsse niedrig zu halten.

    Wenn dann am Ende des Geldes noch viel Monat übrig ist, erzählt man den Menschen mit ihrem Gefühl stimmt was nicht. Man sollte nicht alles glauben, auch wenn es von einem Institut kommt.

    Wer mit falschen Zahlen rechnet, kann nur zu einem falschen Ergebniss kommen


    Schönen Tag noch.

  • mehr Geld in der Tasche werden zuerst die Beamten und Pensionäre haben. Arbeitnehmer, die kleinen Leute, werden mehr leiden müssen. Wenn Frau v.d.Leyen sagt, den Deutschen geht es doch so gut, dann weiss man, sie und ihresgleichen leben auf einem anderen Stern. Dazu gehört auch die ganze SPD-Elite, die von ihrer Wahlklientel nichts mehr wissen will.

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