Griechenland
Schneller Austritt aus der Währungsunion

Falls Griechenland aus dem Euro austritt, sollte dies Experten zufolge schnell geschehen. Die Wiedereinführung der Drachme hätte den Vorteil, dass sich Athen über eine Abwertung Spielraum verschaffen kann.
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MadridDer Euro-Staat Griechenland wankt, hochverschuldet, und immer offener wird über einen Austritt Athens aus der Währungsunion diskutiert. Wenn die griechische Regierung die Drachme wieder einführen will, befinden Experten, so muss dies schnell und entschlossen geschehen, um einer Panik mit einem Sturm auf die Banken zuvorzukommen.

Innerhalb der Eurozone hat Griechenland nur die Möglichkeit, sich über einen harten Sparkurs und Gehaltskürzungen zu sanieren. Doch dieser Weg verliert in der Bevölkerung an Rückhalt, wie die Parlamentswahlen vom 6. Mai gezeigt haben. Parteien, die eine Abkehr vom eisernen Sparen versprachen, legten bei dem Wahlgang auf Kosten der Unterstützer des mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Sanierungsprogramms zu. Die Folge war ein politisches Patt. Alle Versuche, eine Regierung zu bilden, scheiterten. Nun steht das Land im Juni wieder vor Neuwahlen - die de facto zur Abstimmung über den Euro werden dürften.

Die Wiedereinführung der Drachme als Alternative zur Gemeinschaftswährung hätte einen entscheidenden Vorteil: Griechenland könnte sich über eine Abwertung der nationalen Währung Spielraum verschaffen. Mit einer schwachen Nationalwährung würde das traditionelle Reiseland für Touristen an Attraktivität gewinnen, seine Waren würden im Export deutlich günstiger.

Doch der Euro-Austritt hat einen Preis: Der Kurs der Drachme dürfte sich unter dem Druck einer heftigen Reaktion der Finanzmärkte zunächst im freien Fall befinden. Mehrere Studien sagen einen Wertverlust für die Ersparnisse der Griechen von 50 Prozent voraus. Viele Griechen befürchten das längst, allein am Montag vergangener Woche wurden 700 Millionen Euro von griechischen Banken abgehoben. Seit 2009 sollen bereits 16 Milliarden Euro im Ausland in Sicherheit gebracht worden sein.

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Woher sollen die Drachmen kommen?

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  • Im Saftladen bekommt man aber 'was fürs Geld: Saft. Europa ist Sklaverei auf jetzt noch hohem Niveau.

  • Solange wie Europa selbst dazu schweigt, und schwelgt.
    Schulden über den Kapitalmarkt abzubauen wird nicht funktionieren.
    Die Drachme bringt Griechenland überhaupt nirgends anders hin als mit dem Euro. Wenn ein Euro 340 Drachmen gegenüber steht, bleiben die Schulden doch in Euro. Diese dümmliche Augenwischerei sollte auch Journalisten mal klar werden. Auch in Drachmen ist die Produktivität und Arbeitskraft der Griechen nicht mehr oder weniger wert, nur der Name ist anders. Und das soll ein Land dann besser dastehen lassen? Nur weil die Schulden dann nicht Euro heißen, sondern Drachme?
    Was für ein Europa! Auf dem normalen Wochenmarkt wäre Europa ein Saftladen.

  • Ihre Liste lässt leider die Hauptverantwortlichen außen vor: Polizisten, Staatsanwälte und Richter. Gesetze sind nämlich nur etwas für Looser.

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