Gutachten
Mehrwertsteuerreform belastet Geringverdiener

Die seit Jahren geforderte Mehrwertsteuerreform würde einem Gutachten zufolge vor allem Geringverdiener belasten. Wegen der Mehreinnahmen in Milliardenhöhe wäre vor allem der Staat Profiteur.
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BerlinDie von Politikern und Experten seit Jahren geforderte Mehrwertsteuerreform würde nach einem Gutachten vor allem Geringverdiener belasten. Profiteur wäre angesichts der Mehreinnahmen in Milliardenhöhe der Staat, wie nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ vom Dienstag aus der Analyse der Ökonomen Wolfgang Wiegard und Christoph Böhringer für das Finanzministerium hervorgeht. Ein Wegfall des ermäßigten Steuersatzes würde zusätzlich Umsatzsteuereinnahmen von knapp 27 Milliarden Euro pro Jahr in die Kassen von Bund und Ländern spülen. Würde der reduzierte Satz nur noch für Nahrungsmittel gelten, wären es zehn Milliarden Euro.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Gutachten: Mehrwertsteuerreform belastet Geringverdiener"

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  • Wo der Staat doch seit geraumer Zeit keine Mehreinnahmen zu verzeichnen hat, sei ihm der Blutzoll bei den armen Leuten doch gegoennt.

  • Warum spricht man von Mehrwertsteuerreform??? Richtig muss es heißen "Mehrwertsteurerhöhung"! Die Bürger werden mal wieder kräftig verarscht! Wählt doch endlich die Blockparteien ab! Die betrügen uns jeden Tag.

  • Ich meine, daß ein einheitlicher Satz von 15 oder 16% sinnvoll wäre. Zumindest sollte der ermäßigte Satz ausschließlich für Lebensmittel im strengen Sinne gelten.

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