Handelsblatt exklusiv Optimismus weltweit kollabiert

Das Stimmungstief in Europa schwappt jetzt auch auf die großen Schwellenländer über. Dies zeigt der von der internationalen Beratungsgesellschaft Grant Thornton erstellte „GTI-Business-Report“.
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Düsseldorf„Der geschäftliche Optimismus weltweit kollabiert“, heißt es in der Studie, die heute veröffentlicht wird und dem Handelsblatt (Montagsausgabe) bereits vorliegt. Weltweit gäben nur noch drei Prozent der Führungskräfte einen optimistischen Geschäftsausblick – im Vorquartal gaben dies noch 31 Prozent.

„Das sind die schlechtesten Zahlen seit 2009, als wir uns mitten in der globalen Rezession befanden“, sagte Klaus-Günter Klein, Chef von Warth & Klein Grant Thornton. Der Sommer-Optimismus sei in Folge der Euro-Krise verflogen. „Die Unsicherheit erreicht jetzt selbst Wachstumsmärkte wie China und Indien.“

Die Umfrage wurde unter 2721 Top-Managern in 39 Volkswirtschaften weltweit erhoben.

  • asr
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9 Kommentare zu "Handelsblatt exklusiv: Optimismus weltweit kollabiert "

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  • Teil II
    Das Vermögen der ehrlichen Steuerzahler wird vermutlich weginflationiert. Das kennen wir ja bereits vom Euro, innerhalb von 10 Jahren hat sich der Wert unserer Sparanlagen und Versicherungen halbiert und dies ohne Hyperinflation. Wahrscheinlicher allerdings wird, dass die Währungen massiv abwerten, um das Spielgeld weltweit wieder abzubauen.
    Deshalb hat auch jeder, der einen IQ über der Körpertemperatur hat, sein Vermögen bereits in Edelmetalle und Rohstoffe umgeschichtet. Von Immobilien kann ich jedem nur abraten. Die beste Möglichkeit für jeden Staat, seinen Haushalt durch eine massive Steuer auf Immobilien wieder auszugleichen. Unsere Eltern und Großeltern kennen das noch.

  • In den letzten 3 Jahren haben die Staaten weltweit ca. 32,5 Billionen $ aufgewendet, natürlich alles auf Pump, um die Bankster zu retten und um einen selbsttragenden Aufschwung auszulösen. Beides ist gründlich in die Hosen gegangen. Die Bankster sind immer noch so pleite wie anno 2007 und alle Konjunkturstrohfeuerprogramme sind wirkungslos verpufft.
    Jetzt sind die Staaten pleite und können keine neue Konjunkturstrohfeuerprogramme auflegen, außer, wie in den USA, die Fed druckt dazu das Geld. Damit können die das Armageddon vielleicht nochmals ein Jahr rausschieben, aber nicht abwenden.
    In den letzten 3 Jahren hat die EZB ca. 340 Mrd. Euro und die DBB ca. 200 Mrd. Euro an die Zentralbanken der PIIG(F)S überwiesen, damit die unsere Exportrechnungen bezahlen können. Also ein auf Kredit finanzierter Aufschwung, dessen Raten wir jetzt auch noch selbst zurückzahlen müssen. Und wie euphorisch wurde uns der „Aufschwung“ suggeriert? Die Krise ist vorbei ... Fachkräftemangel .... Auftragsbücher bis zum Bersten gefüllt ... man hat uns alle für dumm verkauft.

    Rückläufige Arbeitslosenzahlen, wo regelmäßig die Statistik verändert wurde. Jeder 10. Deutsche ist auf staatliche Leistungen angewiesen, so sieht´s aus. Mit Hungerlöhnen und unseren Krediten wurde eine Fata-Morgana geschaffen, das war´s auch schon. Fast alle europäische Länder haben uns beim Wohlstand schon längst überholt. Kein Wunder, wenn man alles geschenkt bekommt von den stupid Germans. Die einen malochen und haben kein Geld mehr zum konsumieren und die anderen Leben das Leben, auf Pump, von dem wir uns mit der Euroeinführung verabschiedet haben. Mit der EWG, einer harten D-Mark und hohen Löhnen waren wir Jahrzehnte lang immer unter den ersten 3 Exportnationen und hatten einen Wohlstand aufgebaut, um die uns die ganze Welt beneidete.

  • Volle Zustimmung, die Korrelation zur tats. Wi-Leistung dürfte minimal sein. Wie gesagt, wenn es nichts Neues gibt einfach mal die Tinte trocken halten !!!

  • „Das sind die schlechtesten Zahlen seit 2009, als wir uns mitten in der globalen Rezession befanden“!
    Und wo befinden wir uns jetzt? Man kann eigentlich von intelligenten Menschen erwarten, dass sie wissen, das wir noch immer in dieser Rezession befinden und zwar tiefer als das jemals der Fall war! In 2010 und um den Jahreswechsel, kann doch wirklich niemend der selbst denken kann als nicht mehr als ein kurzes und gesteuertes Aufbaeumen bezeichnet werden.
    Einem Wirtschaftsblatt wuerde es anstehen, Agenturmeldungen selbst zu recherchieren und nicht einfach unbesehen abzudrucken, oder darf ein Journalist das auch nicht mehr?

  • Demnächst wird das Handelsblatt noch ein Mütterchen in Rußland nach den WIrtschaftsaussichten befragen. Ich kenn auch einen GTI und der ist von VW. Peinlicher gehts nicht mehr.



  • mit Hetzjagten begannen alle tyrannischen Systeme - Diktaturen, rechte und linke Extreme

    die Basis dafür sind jedoch dumme Leute und nicht einzelne Gruppen, wie z.B. Banken

    Politikmüdigkeit, Leute ohne gemeinnütziges Engagement oder gar Willen über langfristige Richtungen / Strategien nachzudenken - das ist die eigentliche Ursache

    Massen an dummen Nörglern gibt es immer und genug - leider auch (und insbesondere) in dieser Zeitung...

  • darum wurde er auch abge(ver)setzt

  • Teil II
    Doch auf diesem innenpolitischem Pulverfass möchte ich nicht alt werden. Dafür gibt es Länder, die von der Finanzkrise nicht tangiert sind, die eine geringe Arbeitslosigkeit und hohe Löhne haben, wie wir damals mit der D-Mark: Kanada, Dänemark, Schweden und Norwegen.
    Da wird in nächster Zeit weltweit noch mehr kollabieren, als der Optimismus. Die Amis zündeln ja schon wieder ...

  • Noch vor einem halben Jahr frohlockte Brüderle, dass die Krise endgültig vorbei sei. Wahrscheinlich war sein Glaube nicht stark genug, um seine Träume in die Realität umzusetzen.

    +++ Unser erträumter Aufschwung – eine Fata Morgana +++
    Unsere derzeitige Lage ist weltweit um einiges schlimmer, als noch 2008, beim Beginn der Krise. Es wurde versäumt, die Ursachen der Krise. Leben auf Pump, zu bekämpfen und das Spekulationsmonster mit Regeln zu versehen. In den letzten 20 Jahren hat sich die Verschuldung weltweit von 18 Bio. $ auf 95 Bio.$ vervierfacht. Das Derivatevolumen sich seit 2000 auf über 600 Bio. $ verdoppelt.
    Von 2008 – 2010 erhielten Europas Banken 4589 Mr.d Euro Steuergelder , um sie vor dem Kollaps zu bewahren. Doch die ganzen Milliarden und Billionen sind schon wieder an der Börse und im Eigenhandel verzockt. Die sind schon wieder pleite, die Armen, Na so was, hat jemand was anderes erwartet?
    Hätte man 2008 die Sparanstrengungen unternommen, die wir jetzt sehen, parallel dazu noch die Bankster in Geshäfts- und Zockerbanken aufgeteilt, ja dann hätte man noch was retten können. Die westl. Industriestaaten hatten die Realwirtschaft immer schneller in Billiglohnländer ausgelagert und somit Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet. Globalisierung sieht anders aus. Die gigantischen Binnenmärkte der BRICS hätten sich auch ohne den Export in die 1.Welt entwickelt, langsamer, aber ohne diese gigantische Umweltzerstörung, ohne die die Billigproduktion auch nicht möglich gewesen wäre.

    Dann hätte sich der Wohlstand in den westl. Ind.staaten vielleicht nur halbiert. Aber jetzt, wo wir uns schon im freien Fall befinden, wird der Aufschlag deutlich härter sein. Außer bei uns im seligen DE, wir haben eigentlich immer genug Arbeit, weil Made in Germany unerreicht und weltweit gefragt ist. Nur unsere Realwirtschaft, die in den letzten Jahren auch immer sukzessive geschrumpft ist, rettet uns in DE vor dem Armageddon.

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