Eurokonjunktur November
Euro-Konjunktur kommt 2006 in Gang

Die Konjunktur-Aussichten für das kommende Jahr hellen sich in der Euro-Zone mehr und mehr auf. Das signalisiert der Handelsblatt-Eurokonjunktur-Indikator, der im November erneut gestiegen ist.

doh DÜSSELDORF. Er sagt für das erste Quartal 2006 ein Wachstum in gleitender Jahresrate von 1,7 Prozent voraus - das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als noch in seiner vorläufigen Prognose für das erste Jahresviertel im Oktober. Die gleitende Jahresrate misst das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den vergangenen vier Quartalen im Vergleich zu den vorherigen vier. Für die besseren Aussichten ist eine Erholung der Konjunkturdaten "auf breiter Front" verantwortlich, erläutert Ulrich van Suntum. Der Professor für Volkswirtschaftslehre der Universität Münster hat den Indikator für das Handelsblatt entwickelt und berechnet ihm monatlich.

Positive Nachrichten kommen aus den unterschiedlichsten Sektoren der europäischen Wirtschaft - und aus zahlreichen Mitgliedstaaten der Euro-Zone, die fast alle an der Erholung teilhaben. So hat sich das Industrievertrauen ebenso wie das Konsumentenvertrauen im Oktober zum zweiten Mal in Folge verbessert. Beide Umfragewerte liegen jetzt wieder auf dem Niveau vom Februar diesen Jahres. In den Sommermonaten waren sie auf Grund des steigenden Ölpreises und des hohen Eurokurses noch stark eingebrochen.

Auch Branchen, deren Daten nicht in den Indikator einfließen, bestätigen den Aufwärtstrend, unterstreicht van Suntum. So verbesserte sich die Stimmung im Einzelhandel, im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor deutlich. "Sie unterstreichen die breite Basis der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Erholung im Euro-Raum", sagt der Münsteraner Ökonom.

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