„hartnäckig niedrige“ Inflation
IWF drängt EZB zu Asset-Käufen

In einem Bericht über die Euro-Zone drängt der IWF zu Maßnahmen gegen die niedrige Inflation. Der Kauf von Staatsanleihen soll dabei unter anderem das Vertrauen stärken. Die Deutsche Bank lobt indes die Zentralbank.
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Die Europäische Zentralbank (EZB) müsste eine groß angelegte quantitative Lockerung durchführen, sollte die Inflation in der Eurozone weiter niedrig bleiben. Das hat der Internationale Währungsfonds (IWF) am späten Donnerstag in einem Bericht empfohlen.

„Falls die Inflation hartnäckig niedrig bleibt, sollte die EZB ein großangelegtes Programm zum Aufkauf von Assets in Erwägung ziehen“, sagte der IWF in seiner Beurteilung zur Konjunktur der Eurozone. „Das würde das Vertrauen stärken, die Bilanzen von Unternehmen und Haushalten verbessern und die Kreditvergabe durch Banken anregen.“

EZB-Chef Mario Draghi hatte diesen Monat den Einlagensatz auf minus 0,1 Prozent gesenkt. Damit führte erstmals eine bedeutende Zentralbank einen ihrer Zinssätze unter Null. Um den Kreditfluss in den Teil der Wirtschaft zu lenken, der diesen benötigt, eröffnete die EZB auch einen 400 Milliarden Euro schweren, an die Kreditvergabe der Banken gebundenen Liquiditätskanal. Außerdem werden die Währungshüter mit Arbeiten zum Ankauf von Aktiva beginnen. Somit führte die EZB vorerst aber noch keine quantitative Lockerung ein.

„Die Erholung ist weder robust, noch ausreichend stark“, urteilte der IWF weiter. Am Mittwoch hatte sich Anshu Jain, Co-Chef der Deutsche Bank AG, zurückhaltend zur quantitativen Lockerung geäußert. „Die Werkzeuge, die der EZB zur Verfügung stehen, sind möglicherweise nicht so allumfassend oder so wirksam, wie es die quantitative Lockerung der USA war“, erklärte Jain bei einer Veranstaltung in Berlin. „Die Schritte der quantitativen Lockerung, die in den USA funktionierten, lassen sich vielleicht nicht auf Europa übertragen.“

Jain lobte die EZB für ihren Beitrag zur Stabilisierung der Eurozone. „Die EZB hat das getan, was sie tun konnte, aber dieser Staffelstab muss weitergereicht werden.“

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Bloomberg / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " „hartnäckig niedrige“ Inflation: IWF drängt EZB zu Asset-Käufen"

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  • Die Süd-Staaten in Europa lassen sich jede Zustimmung mit "Extra Geld" abkaufen. Ist das nicht ekelhaft ? Wie soll da etwas funktionieren.

    Darum wollen die Briten ja auch raus aus der EU. Für die Zustimmung für Juncker will Merkel ja UK auch mit "Extra Geld" entgegenkommen. Ekelhaft und korrumpierend.

    An Camerons Stelle SOFORT raus aus der EU !

  • Die Inflation ist SEHR HOCH bei 4 %, wenn man ungefälschte Statistik zu Grunde legt.

    Schröder macht sich zum Büttelträger von Draghi.

    Kommunisten können nur regieren, wenn sie Geld verschenken anihre Wähler als Belohnung, das weiss er.

    Somit arbeiten Kommunisten und Goldman-Banker "Hand in Hand". Die einen beginnen neue Schuldenspiralen, die anderen kassieren Zinsen bzw. wenn die EZB dann die Schulden auch noch aufkauft, druckt sie neues Geld als "Futter für die Katienmärkte".

    CNBC-TV und Bloomberg-TV werden jubeln, weil endlich neue "Phantasien" da sind.

    EKELHAFT.

    Draghi muss in allem gestoppt werden, wo er "Geld aufwirbeln" oder "Geld drucken" will - um lediglich den Aktienmärkten neues Futter zu besorgen.

    Draghi kann ja zum Glück selber keine EURO-Bonds ausgeben und mit frisch gedrucktem Geld von sich selbst rückkaufen, wie es die FED tut mit den "QE-Programmen".

    Draghi braucht Staaten in Europa, die neue Staatsanleihen emittieren, damit er die dann abkaufen kann mit neu gedrucktem Geld auf Kosten der Steuerzahler. Er hofft, dass es neue Verschuldungs-Spiralen gibt. "Austerity" also Sparen hasst er deshalb wie die Pest.

    STOPPT DRAGHI !!! Weg mit Goldman Sachs Bankern aus der EZB !!!

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