Hilfspaket für verschuldete Hausbesitzer
Immer mehr US-Verbraucher melden Insolvenz an

Im Zuge der Kreditmarktkrise melden sich immer mehr Verbraucher in den USA zahlungsunfähig. Die Politik will mit einem möglicherweise milliardenschweren Hilfspaket gegensteuern.

HB WASHINGTON. Die Zahl der Privatinsolvenzen sei im ersten Quartal um 27 Prozent gestiegen, teilte das unabhängige Amerikanische Institut für Insolvenzen mit. Allein im März hätten sich 86 165 Verbraucher für zahlungsunfähig oder überschuldet erklärt, was einen steten Anstieg von 76 120 im Februar und 66 050 im Januar darstelle. „Wir erwarten, dass sich dieser Trend im Laufe des Jahres fortsetzen wird“, teilte die Organisation weiter mit.

Im US-Senat arbeiten Demokraten und Republikaner an einem möglicherweise milliardenschweren Hilfspaket für hoch verschuldete Hausbesitzer. Im Kampf gegen eine Rezession in der weltgrößten Volkswirtschaft sollen die Gelder jenen Hausbesitzern zu Gute kommen, denen eine Zwangsvollstreckung droht, weil sie ihre Hypotheken nicht mehr bedienen können. Allerdings gibt es zwischen den beiden Parteien noch unterschiedliche Ansichten darüber, wie umfangreich die Hilfe eigentlich sein soll.

Die US-Regierung hatte unlängst erst ein milliardenschweres Konjunkturpaket verabschiedet, das die schwächelnde Wirtschaft beleben soll und Steuersenkungen vorsieht. Auch dieses Programm kam durch eine enge parteiübergreifende Zusammenarbeit zustande.

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