Hoch- und Ausbau sieht besonders schwarz
Ostdeutsche Bauwirtschaft wird pessimistischer

Einer Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zufolge blickt die ostdeutsche Bauwirtschaft zunehmend pessimistisch in die Zukunft.

HB BERLIN. „Angesichts der zukünftig wieder zum Tragen kommenden strukturellen Anpassungsprobleme ist es nicht verwunderlich, dass die Unternehmen ihre Erwartungen für die nächsten Monate stark zurücknehmen“, schrieben die IWH-Forscher zu den am Dienstag veröffentlichten Ergebnissen ihrer Umfrage unter rund 300 Bauunternehmen. Betriebe im Hoch- und Ausbau seien besonders pessimistisch: Hier bewerteten etwa drei Viertel ihre weiteren Geschäfte negativ.

Dabei hätten die Betriebe im Oktober nochmals von einem überwiegend positiven Stand der laufenden Geschäfte berichtet, der auch über dem Niveau der vergangenen Jahre gelegen habe. Die günstigere Einschätzung der gegenwärtigen Geschäftslage ergab sich dem IWH zufolge vor allem durch positive Meldungen aus dem Hoch- und Tiefbau. „Hier stimulieren Großprojekte im öffentlichen Tiefbau sowie bei Bahn und Post, die bis in den Herbst hineinreichen.“ Im Hochbau liefen die Geschäfte wohl auch wegen der Diskussion um die Eigenheimzulage besser.

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