Höchster Stand seit Ende 2000
Inflation im Großhandel erreicht neue Höhen

Die Inflation im deutschen Großhandel ist im Juli wegen teurer Rohstoffe auf den höchsten Stand seit Ende 2000 gestiegen. Die Waren im Großhandel verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,9 %, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

HB WIESBADEN. Zuletzt war die Jahresteuerungsrate im Dezember 2000 mit 4,3 % höher. Von Juni auf Juli musste im Schnitt 0,2 % mehr an die Großhändler bezahlt werden. So stiegen die Preise im Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl und anderen Metallen um 1,5 % zum Vormonat, wobei sich damit aber der noch rasantere Preisanstieg der vorangegangenen Monate etwas abschwächte. Feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um zwei Prozent.

Auch im Vergleich zum Vorjahr sorgten Rohstoffe für die hohe Teuerung. Für Erze, Eisen, Stahl und andere Metalle musste im Großhandel gut 27 % mehr als vor einem Jahr gezahlt werden, Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse kosteten gut neun Prozent mehr. Aber auch Tabakwaren verteuerten sich um mehr als 14 %. Dagegen verbilligten sich im Vorjahresvergleich die Waren im Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnisse und medizinischen Hilfsmitteln um fast sieben Prozent und mit Büromaschinen um fast fünf Prozent.

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