Hotels im Baden-Württemberg 23 Prozent teurer
Verbraucherpreise legen deutlich zu

Vor allem teurere Lebensmittel und Pauschalreisen haben im Dezember für einen spürbaren Anstieg der Verbraucherpreise geführt.

HB STUTTGART/MÜNCHEN. In Bayern, Brandenburg und Sachsen erhöhten sich die Preise im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in München mit. In Baden- Württemberg verzeichneten die Statistiker des Landes sogar ein Plus von 0,9 Prozent.

Teurer wurden im Monatsvergleich vor allem saisonabhängige Waren und Dienstleistungen. Dazu gehörten zum Beispiel Pauschalreisen, die in Bayern und Baden-Württemberg um 33 Prozent teurer wurden. Die Preise für Hotels und Gaststätten stiegen im Ländle um 23 Prozent. Dagegen sanken die Preise für Heizöl, zum Beispiel in Bayern um gut drei Prozent.

Die Jahresteuerungsrate sank dagegen im Dezember auf Werte zwischen ein Prozent in Sachsen und 1,5 Prozent in Baden-Württemberg. Im November hatten diese Raten noch bis zu 0,3 Prozentpunkte höher gelegen. In Baden-Württemberg errechneten die Statistiker für das Gesamtjahr 2003 eine Jahresteuerungsrate von 1,3 Prozent nach 1,7 Prozent 2002. Etwas niedriger fiel die durchschnittliche Jahresteuerungsrate für das Gesamtjahr in Brandenburg mit 1,0 Prozent aus.

Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen gehören gemeinsam mit Hessen und Nordrhein-Westfalen zu den Bundesländern, deren Daten das Statistische Bundesamt zur Ermittlung der vorläufigen Inflationsrate für Deutschland heranszieht.

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