Hypothekenfinanzierer
„US-Immobilienkrise hält bis 2009 an“

Hausbesitzer und Kreditgeber in den USA haben derzeit mit einem Überangebot, stagnierenden Hauspreisen und den Auswirkungen der über die Maßen lockeren Vergabe von Hypothekenkrediten zu kämpfen. Der Hypothekenfinanzierer Countrywide Financial erwartet, dass die Immobilienkrise in den USA noch bis 2009 anhält.

HB NEW YORK. „Es braucht einfach eine lange Zeit, um ein Schlachtschiff zu wenden“, sagte Countrywide-Chef Angelo Mozilo am Dienstag. Countrywide hatte zuvor unerwartet schwache Quartalszahlen vorgelegt. Der Reingewinn im zweiten Quartal sackte um 33 Prozent ab auf 485,1 Millionen Dollar oder 81 Cent je Aktie.

Damit lag das Ergebnis je Aktie um 12 Cent unter den Markterwartungen. Auch der Umsatz fiel überraschend stark um 15 Prozent auf 2,55 Milliarden Dollar. Dies schickte die Countrywide-Aktie auf Talfahrt, das Papier verbilligte sich im New Yorker Nachmittagshandel um knapp zehn Prozent.

Die Angst vor einem Übergreifen der Immobilienkrise auf die gesamte US-Wirtschaft belastete am Dienstag an der Wall Street die Titel von Finanzfirmen. Auch der Dollar tendierte schwächer.

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