Ifo-Analyse
USA schieben globale Konjunktur an

Ohne USA kein Aufschwung? Einer Analyse des Ifo-Instituts zufolge spielen die USA die entscheidende Rolle für die globale Konjunktur der kommenden Jahre. Europa schiebt die Weltwirtschaft indes kaum an.
  • 0

BerlinAngeschoben von den USA und Asien kommt die Weltwirtschaft nach Einschätzung des Ifo-Instituts stärker auf Touren. In Europa, dem Nahen Osten und Lateinamerika hingegen verliert die Konjunktur an Fahrt, wie die Münchner Forscher am Mittwoch mitteilten.

Das Barometer für das Weltwirtschaftsklima im dritten Quartal kletterte um 2,7 auf 105 Punkte und erreichte nach einer kleinen Delle im zweiten Quartal nun den höchsten Wert seit Anfang 2011. „Allerdings haben die Risiken zugenommen“, warnte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. So sähen fast drei Viertel der befragten Experten vor allem „in steigenden Energiepreisen und in Engpässen in der Versorgung“ eine Gefahr für die Weltwirtschaft.

Von den Folgen des Ukraine-Konflikts seien vor allem unmittelbare Nachbarländer negativ betroffen. Ökonomen aus entfernten Regionen wie Lateinamerika, Ozeanien sowie Asien und Afrika halten laut Ifo die Auswirkungen auf ihre Länder für relativ gering. Das Institut befragte im Juni 1146 Experten aus 121 Ländern zur Konjunkturentwicklung.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Ifo-Analyse: USA schieben globale Konjunktur an"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%