ifo-Geschäftsklimaindex
Euro-Krise verdirbt Managern die Stimmung

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August das vierte Mal in Folge eingetrübt. Der wichtigste Gradmesser für die Konjunktur sank auf 102,3 Punkte. Nur die Industrie sieht die Lage etwas positiver.
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Berlin/MünchenDie Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex, der wichtigste Gradmesser für die deutsche Konjunktur, ging von 103,3 Punkten im Juli auf nun 102,3 Zähler zurück, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte. Das ist der vierte Rückgang in Folge.

Die Manager beurteilten die Aussichten für die kommenden sechs Monate schlechter. Dieses Barometer fiel um 1,3 auf 94,2 Punkte. Die Lage wurden ebenfalls etwas schlechter bewertet. Dieser Index sank um 0,3 auf 111,2 Punkte. "Die Auswirkungen der Schuldenkrise bedrohen zunehmend auch die deutsche Wirtschaft", sagte Analyst Bernd Hartmann von der VP Bank. "Ein Ende der Krise ist nach wie vor nicht in Sicht."

37 von Bloomberg News befragte Ökonomen hatten im Mittel ihrer Prognosen erwartet, dass der ifo-Geschäftsklimaindex von 103,3 Punkten im Juli auf 102,7 Punkte zurückgehen würde. Die Experten hatten zudem den Lageindex bei 110,8 Punkten von 111,6 Punkten und den Erwartungsindex bei 95 statt 95,6 Punkten erwartet. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 102,6 Punkte gerechnet.

„Die deutsche Konjunktur schwächt sich weiter ab“, sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Seit Mai sinkt damit das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer angesichts der weltweit trüberen Konjunkturaussichten und der Schuldenkrise in Europa.

Die Stimmung trübte sich sowohl in der Baubrache als auch bei den Dienstleistern sowie im Groß- und Einzel ein. Lediglich in der Industrie hellte sich das Geschäftsklima nach drei Rückgängen in Folge etwas auf, weil die Unternehmen die Lage besser bewerteten. "Jedoch haben sich die Geschäftserwartungen weiter eingetrübt", sagte Ifo-Chef Sinn. "Erstmals seit fast drei Jahren sind auch die Erwartungen an das Exportgeschäft überwiegend leicht negativ."

“Der Druck auf die deutsche Wirtschaft nimmt zu”, sagte Ökonomin Ulrike Kastens von Sal. Oppenheim in Köln. “Die Industrie leidet unter der Krise im Euroraum.”

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Auch das BIP wächst langsamer

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  • Der Beitrag stellt zu Recht an die Spitze „der größten Inflationsrisiken für Deutschland“ die Lohn-Preis-Spirale:

    „Wegen der guten Konjunktur haben die Gewerkschaften kräftige Lohnerhöhungen durchgesetzt: Die Chemie-Beschäftigten bekommen 4,5 Prozent, die Metaller 4,3 Prozent mehr Geld, mit einer Laufzeit von rund einem Jahr. Die Beschäftigten bei Bund und Kommunen handelten ein Plus von 6,3 Prozent für zwei Jahre aus. Unternehmen und Staat werden versuchen, die höheren Personalkosten aufzufangen, indem sie ihre Preise beziehungsweise Gebühren und Abgaben anheben. Verteuert sich die Lebenshaltung dadurch merklich, werden die Gewerkschaften in der nächsten Lohnrunde einen Ausgleich verlangen. Es droht eine Spirale, bei der sich Löhne und Preise gegenseitig nach oben schaukeln.“

    Es sollte nicht unerwähnt bleiben, daß diese Schaukelei nicht Schicksal sondern menschengewollt ist.

    Zwar ist eine der beiden Anhebungen, nämlich die Anhebung der Preise, unausweichliche Folge der Anhebung der Löhne.

    Aber die Anhebung der Löhne bzw. Arbeitskosten ist nicht unausweichlich sondern die zwingende Konsequenz des Willens von Akteuren, deren hierauf gerichtetes Verhalten unter Strafandrohung verboten ist (§ 253 StGB, vgl. RGSt. 21, 114), aber nicht verfolgt wird.

    Deren Verhalten ist im Rechtsstaat in allen Einzelfällen staatsanwaltlich zu verfolgen und gerichtlich zu ahnden und im Kollektiv, nämlich den zu den Erpressungen (Streiks) aufrufenden kriminellen Vereinigungen, den Gewerkschaften (Art. 9 Abs. 2 GG, § 3 VereinsG, § 16 VereinsG), ordnungsbehördlich zu verbieten.

    Gewerkschaften, deren satzungsmäßiges Verhalten Strafgesetzen, z. B. § 253 StGB, zuwiderläuft, sind, so der Wortlaut des Art. 9 Abs. 2 GG, von Verfassungs wegen „verboten“. Dies Verbot ist freilich in einem Staat, der kein Rechtsstaat sein und seine Gesetze insoweit nicht beachten will, wirkungslos.

    Das aber läßt sich ändern, indem wenigstens unsere Nichtkriminellen für den Rechtsstaat resolut eintreten.



  • Die Inbetriebnahme des ESM mit einem Grundkapital von 700 Milliarden Euro (Bundesbank fünf Milliarden) wird folgende Konsequenzen haben:

    - das Budgetrecht des Deutschen Bundestages wird an Brüssel abgegeben;
    - Deutschland wird als eigenständiger Nationalstaat abgeschafft;
    - der deutsche Steuerzahler wird unbegrenzt und unwiderruflich für die Schulden seiner europäischen Nachbarn aufkommen;
    - dies wird die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten zur Folge haben und Deutschland am Ende in den Staatsbankrott führen;
    - internationale Finanzkonglomerate werden sich risikolos am Vermögen der europäischen Völker bereichern;
    - es wird eine unkontrollierbare ESM-Finanzdiktatur installiert, die im schlimmsten Fall zu schweren Auseinandersetzungen in Europa führen könnte.

    +++++++++++++++++++

    Dazu noch ein Einwurf in ganz anderem Zusammenhang: Die Ereignisse um Radprofi Lance Armstrong zeigen, dass die Zeiten der Lügen und Vertuschungen zu Ende gehen. Daran wird auch eine Europa-Kampagne nichts ändern, die den Menschen jetzt mit Millionenaufwand Sand in die Augen streuen soll.

  • Ich informiere mich bei meinen Kunden, bei meinem Geldbeutel, bei den Marktzahlen und bei dem was ich beruflich sehe...alles andere ist zum grössten Teil kompletter Unsinn oder noch schlimmer, staatlich verordnet.

    Wenn ich nur sehe wie unsere Politik vor allem MErkel, Gabriel, Schäuble und wie diese Demagogen alle heissen, den Bürgern in die Tasche lügen, so erinnert mich das hier alles an eine offene DDR, gepaart mit ein bisschen Göbbels und einem Spritzer der die Menschen noch immer an eine Wahl glauben lässt.... Lug und Trug ist hier an der Tagesordnung und diese Politik gehört längst komplett hinter schwedische Gardinen.

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