Ifo-Studie
Viele neue Jobs, aber nur auf Zeit

Der Wirtschaftsaufschwung kommt nach einer Umfrage des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung nur gebremst auf dem Arbeitsmarkt an.

dpa-afx DÜSSELDORF. Zwar wollten fast 40 Prozent der Unternehmen in naher Zukunft einstellen. Fast die Hälfte davon setze dabei allerdings auf Zeitarbeitskräfte und befristete Jobs. Dies habe eine repräsentative Umfrage des Münchner Instituts für die "Wirtschaftswoche" ergeben, berichtet das Magazin.

Als größte Einstellungsbarrieren nannten 51 Prozent der knapp 700 befragten Unternehmer hohe Lohnnebenkosten und fast 59 Prozent den Kündigungsschutz. Die im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbarte Neuregelung, wonach die Möglichkeit befristeter Verträge eingeschränkt, hielten nur 25 Prozent für eine Verbesserung. Ebenso viele sehen in den Regierungsplänen eine Verschlechterung der bisherigen Rechtslage. Besorgt zeigen sich die Unternehmen über den drohenden Fachkräftemangel. Fast 70 Prozent rechneten künftig mit Problemen, geeignetes Personal zu finden. Als Gegenstrategie wollten die Unternehmen vor allem die betriebliche Weiterbildung ausbauen (54 Prozent) und künftig mehr Ausbildungsplätze bereitstellen (47 Prozent)./

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