im Mai bei 2,1 Prozent
Teuerungsrate auf Höchststand seit Januar 2002

Die Jahresteuerungsrate in Deutschland ist im Mai erstmals seit Januar 2002 wieder über zwei Prozent gestiegen. Die Verbraucherpreise erhöhten sich vor allem wegen der Preisexplosion bei Rohöl im Jahresvergleich um 2,1 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag auf Grundlage von Ergebnissen aus sechs Bundesländern mit.

HB WIESBADEN. „Die deutlich höhere Jahresteuerungsrate im Mai 2004 beruht auf den seit drei Monaten steigenden Preisen für Mineralölerzeugnisse“, erläuterte das Statistische Bundesamt seine vorläufige Inflationsberechnung vom Dienstag. Im April hatte die Teuerung 1,6 % betragen. Die Inflation hat seit Januar 2002 nicht mehr über zwei Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um 0,3 %.

Das Statistische Bundesamt berechnet die vorläufige Teuerung für Gesamtdeutschland auf Basis von Daten aus einigen Bundesländern. Volkswirte hatten vor der Bekanntgabe der Länderpreise im Schnitt für Deutschland im Mai eine Teuerung zum Vormonat um 0,2 % und eine Jahres-Inflation von 2,0 % erwartet.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland sei im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % gestiegen, von April auf Mai um 0,3 %.

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