IMD-Ranking
Deutschland steigt auf

Hoch qualifizierte Arbeitnehmer, verlässliche Infrastruktur, ein stabiles politisches Umfeld: Deutschland wird laut einer aktuellen Studie immer wettbewerbsfähiger. Auch das Image des Landes könnte kaum besser sein.
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BerlinDeutschland macht einer Studie zufolge in Sachen Wettbewerbsfähigkeit einen Sprung nach vorn. In der am Donnerstag veröffentlichten Rangliste der Schweizer Business School IMD kletterte die Bundesrepublik vom neunten auf den sechsten Platz. Nummer eins bleiben danach die USA, gefolgt von der Schweiz, Singapur und Hongkong. Auch Schweden liegt noch vor Deutschland.

Die IMD stellt das Ranking seit 1989 jährlich auf, wofür 4300 internationale Geschäftsleute befragt und die Länder nach über 300 Kriterien bewertet werden. Deutschland punktet vor allem mit hoch qualifizierten Arbeitnehmern, verlässlicher Infrastruktur und einem stabilen politischen Umfeld. Die USA behaupten ihre Führungsposition dank einer „widerstandsfähigen Wirtschaft, steigender Beschäftigung und ihrer Dominanz in Sachen Technologie und Infrastruktur“.

Europa gehe es besser als letztes Jahr, so die IMD, was auf die schrittweise wirtschaftliche Erholung zurückzuführen sei. Fortschritte werden demnach auch einigen Euro-Krisenstaaten bescheinigt. Irland (Platz 15), Spanien (39) und Portugal (43) verbesserten sich im Ranking, während Italien (46) und Griechenland (57) zurückfielen.

Kleine Volkswirtschaften wie die Schweiz (2), Singapur (3) und Hong Kong (4) wüchsen dank Ausfuhren, Wirtschaftlichkeit und Innovation weiterhin. Nach unten ging es dagegen für die meisten aufstrebenden Märkte, „da das Wirtschaftswachstum und Investitionen von auswärts abnehmen und die Infrastruktur weiterhin unzureichend ist“, wie es in einer Mitteilung heißt. China (23) etwa rutscht ab, ebenso wie Indien (44) und Brasilien (54), die unter „unrationellen Arbeitsmärkten und unwirtschaftlicher Verwaltung“ litten. Ebenfalls verschlechtert haben sich die Türkei (40), Mexiko (41), die Philippinen (42) und Peru (50).

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  • Zitat : Hoch qualifizierte Arbeitnehmer, verlässliche Infrastruktur, ein stabiles politisches Umfeld

    - uebersetzt heisst es wohl,

    Dilettanten ( Fachkraefte ),

    kaputte Strassen und Bruecken, lahmendes Internet ( Infrastruktur von 1970 ),

    verlogene Parteienlandschaft, Korruption und Schmarotzertum ( politisches Umfeld ) u.s.w. !

    .

  • "Seht mich an ich haben 200000 Mark ausgeschlagen und seht mich an ich habe die Wildnis besiegt, mein Schwanz ist viel dicker und länger als der von dem Porscheheini."
    ---
    Sie begreifen wirklich nicht. Die Wildnis kann man nicht "besiegen". Das ist völlig nebensächlich und daran auch nur zu denken, Hybris resp. wer so denkt anstat sich anzupassen, lebt da oben nicht lange. Es geht nicht um's Ego, nicht um was zu beweisen, es geht um Naturverbundenheit, um eine Lebensweise, um Werte, die nichts mit Geld zu tun haben.
    Aber jeder, wie der mag, mir ist's im Endeffekt wurscht. Wer Geld scheffeln will und damit glücklich ist, soll's tun, mein's ist das nicht.

  • @ Wolfsfreund.
    Fühlen Sie sich erwischt, oder warum gehen Sie nicht auf die Tatsache ein, das Ihr Verhalten sich nicht vom Angeber mit dem dicken Auto unterscheidet?
    Bei Ihnen Steht eben die Nichtmonetäre Prahlerei im Vordergrund. Seht mich an ich haben 200000 Mark ausgeschlagen und seht mich an ich habe die Wildnis besiegt, mein Schwanz ist viel dicker und länger als der von dem Porscheheini.
    Aber Sie haben Recht, ein Diskussion macht hier wenig Sinn, denn sie begreifen scheinbar nicht wirklich, das Ihre Geltungssucht und Angeberei dem gleichen Prinzipien Folgt wie die Geltungssucht und Angeberei des neureichen. Selektive Wahrnehmung nennt man das auch.

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