Immobilienkrise
Fed-Gouverneur: US-Eigenheimmarkt in Stabilisierungsphase

Sorgen über ein Übergreifen der US-Immobilienkrise auf die Gesamtwirtschaft haben in den vergangenen Tagen die Finanzmärkte teils belastet. Nun äußerte sich der Gouverneur der Fed von Chicago zu den Aussichten.

HB PEKING. Der US-Markt für Eigenheime befindet sich nach Einschätzung des Gouverneurs der Fed von Chicago, Michael Moskow, in einer Stabilisierungsphase. Die Probleme im Bereich nachrangiger Hypotheken würden sich aller Voraussicht nach nicht auf den Rest des Marktes niederschlagen, sagte Moskow vor Studenten in Peking.

In Bezug auf die Inflation in der weltgrößten Volkswirtschaft betonte Moskow, die Mitglieder der US-Notenbank (Fed) seien sich einig, dass diese derzeit zu hoch sei. Seit drei Jahren liegt die Inflation bei über zwei Prozent. „Das ist eine lange Zeit“, sagte Moskow. Die Teuerungsrate bleibe daher die größte Sorge der Notenbanker.

Moskow zufolge entschied sich die Fed zuletzt aber trotzdem dafür, den Leitzins bei 5,25 Prozent zu belassen. Man sei davon ausgegangen, dass die derzeitige leichte Flaute in der US-Wirtschaft den Preisdruck reduzieren könne.

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