Immobilienmarkt-Krise
US-Neubauverkäufe brechen ein

Der Verkauf von neuen Eigenheimen in den USA ist im Juni überraschend stark gesunken. Die Zahlen sind ein weiteres Indiz für die anhaltende Krise am Immobilienmarkt.

HB WASHINGTON. Die Zahl sei zum Vormonat um 6,6 Prozent auf annualisiert 834 000 zurückgegangen, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Experten hatten mit 895 000 verkauften Häusern gerechnet. Der durchschnittliche Preis sank um 1,3 Prozent auf 237 900 Dollar.

Der Boom am US-Immobilienmarkt war in den vergangenen Jahren der wichtigste Antrieb für die US-Konjunktur. Mit den steigenden Zinsen stürzte die Branche aber in eine Krise, die zunehmend auch die Stimmung an den Finanzmärkten belastet.

Der massive Einbruch der US-Neubauverkäufe dürfte den Markt weiter belasten. „Allerdings hat der bisherige Kurseinbruch schon viel davon vorweggenommen“, sagt ein Händler. Dennoch dürfte der Verweis auf den Absatzrückgang als Begründung bei weiteren Kursabgaben wieder auftauchen.

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