Immobilienmarkt und Erzeugerpreise: Zahl der US-Wohnbaubeginne eingebrochen

Immobilienmarkt und Erzeugerpreise
Zahl der US-Wohnbaubeginne eingebrochen

Die Erzeugerpreise in den USA sind im Januar etwas stärker als erwartet gesunken. Dabei machte sich vor allem der Rückgang des Ölpreises bemerkbar. Die Lage auf dem Immobilienmarkt hat sich indes deutlich verschlechtert.

HB WASHINGTON. Die Erzeugerpreise in den USA sind im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent gesunken. In der Kernrate, also ohne Berücksichtigung der stark schwankenden Preise für Energie und Lebensmittel, ergab sich ein Plus von 0,2 Prozent.

Volkswirte hatten bei der Kernrate diesen Anstieg erwartet und bei den Erzeugerpreisen insgesamt ein Minus von 0,5 Prozent. Zum Vorjahr ergab sich im Januar ein Preisanstieg insgesamt um 0,2 Prozent und in der Kernrate von 1,8 Prozent.

Die Energiepreise in den USA fielen im Januar um 4,6 Prozent nach einem Anstieg von 2,2 Prozent im Dezember.

Sorgen bereitet indes der US-Immobilienmarkt. Die Zahl der Wohnbaubeginne sank nach Angaben des Handelsministeriums im Januar um 14,3 Prozent auf 1,408 Millionen Häuser. Dieser Wert ist auf das Jahr hochgerechnet und deutlich niedriger als von Analysten mit 1,6 Millionen erwartet.

Es war das stärkste Minus seit Oktober und folgte zwei Monaten mit einem Anstieg der Wohnbaubeginne. Für Februar ergab eine Umfrage unter Hausbauern unlängst eine spürbar verbesserte Stimmung, so dass an den Märkten dann wieder mit einem Zuwachs gerechnet wird. 

»  Wie die Märkte auf die Daten reagieren

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