Importe wachsen schneller als Exporte
Japanischer Handelsbilanzüberschuss schmilzt

Der japanische Handelsbilanzüberschuss sinkt. Die Importe zogen zwischen April und September deutlich stärker an als die Exporte.

HB TOKIO. Japans Außenhandelsbilanzüberschuss tendiert ins Minus. Nach Angaben des Finanzministeriums sank der Überschuss in der ersten Hälfte des noch bis März 2004 laufenden Geschäftsjahres um 0,8 Prozent. Das Finanzministerium begründete dies am Donnerstag damit, dass die Importe zwischen April und September noch stärker angezogen waren als die Exporte.

Der Handelsüberschuss reduzierte sich erstmals seit vier Halbjahresperioden, und zwar auf rund 5,1 Billionen Yen (40 Milliarden Euro). Die Ausfuhren erhöhten sich um 4,9 Prozent auf rund 27,2 Billionen Yen und damit bezogen auf die zweite Jahreshälfte auf einen neuen Rekordwert. Die Einfuhren nach Japan zogen um 6,3 Prozent auf 22,1 Billionen Yen an, hieß es.

In den Zahlen drückt sich zugleich der wachsende Handel mit China aus: Sowohl Japans Exporte ins Reich der Mitte wie auch die Importe aus China markierten wertmäßig für den Berichtszeitraum Rekordwerte. So stiegen die Ausfuhren in das Nachbarland um 32,7 Prozent auf rund 3,4 Billionen Yen, während sich die Importe um 15,2 Prozent auf 4,4 Billionen Yen erhöhten. An der Spitze der japanischen Gesamtausfuhren rangierten im Berichtszeitraum Digitalkameras und Teile für Mobiltelefone für asiatische Nachbarstaaten sowie nach Europa verschiffte Autos. Die Importe wurden von Rohöl sowie Gas angeführt.

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