Importe ziehen weit weniger stark an
Exporte in neue EU-Länder wachsen besonders kräftig

Die deutschen Exporte in die zehn neuen EU-Länder sind im ersten Vierteljahr überdurchschnittlich gestiegen. Von Januar bis März verkauften deutsche Firmen in die Beitrittsländer Waren im Wert von 15,3 Mrd. €, also gut 17 % mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

HB WIESBADEN. Die gesamten Exporte legten dagegen nur um knapp 9 % auf rund 177 Mrd. € zu. Auch Ausfuhren in Länder der Euro-Zone wuchsen um knapp neun Prozent. Nach Abzug jahreszeitlicher Einflüsse lagen die Exporte im ersten Quartal gut fünf Prozent über dem Niveau des letzten Vierteljahres 2003.

Noch kräftiger als die Exporte in die neuen EU-Länder wuchsen die Ausfuhren nach Russland und China, die im Vergleich zum Jahresanfang 2003 um gut 29 beziehungsweise 26 % zulegten. Japan kaufte 16 % mehr deutsche Waren. Dagegen sanken die Exporte in die USA um gut zwei Prozent. Anfang dieses Jahres war der Euro fast auf 1,30 Dollar gestiegen, nachdem er ein Jahr zuvor noch deutlich weniger als 1,10 Dollar kostete.

Wegen der flauen Wirtschaftslage in Deutschland legten die Importe deutlich langsamer zu als die Exporte, sie stiegen insgesamt um knapp zwei Prozent auf 136 Mrd. €. Auch bei den Einfuhren wuchs der Warenverkehr mit den EU-Beitrittsländern mit plus zwölf Prozent besonders deutlich. Nur die Importe aus China legten noch etwas schneller zu. Saisonbereinigt lagen die gesamten Importe im ersten Quartal lediglich 1,3 % über dem Vorquartal.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%