In diesem Jahr: Frühjahrsgutachten sieht 0,8 Prozent Wachstum

In diesem Jahr
Frühjahrsgutachten sieht 0,8 Prozent Wachstum

Optimistischer als die Bundesregierung sind Deutschlands führende Wirtschaftsforschungsinstitute. Sie rechnen mit 0,8 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr. Einen starken Aufschwung soll es im kommenden Jahr geben.
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DüsseldorfDie führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen für dieses Jahr mit 0,8 Prozent Wirtschaftswachstum. Das berichtet das Handelsblatt (Donnerstagausgabe) unter Verweis auf das Frühjahrsgutachten. Diese Gemeinschaftsdiagnose der Institute für die Bundesregierung wird an diesem Donnerstag veröffentlicht. Die Institute erwarten damit ein doppelt so hohes Wirtschaftswachstum, wie die Bundesregierung selbst. Bereits am Dienstag hatte der IWF 0,6 Prozent Wachstum für Deutschland vorhergesagt.

An der Gemeinschaftsdiagnose sind vier Konsortien um das Münchner Ifo-Institut, das Kieler Institut für Weltwirtschaft, das Essener RWI-Institut und das Institut für Wirtschaftsforschung Halle beteiligt. Derzeit wird die Gemeinschaftsdiagnose neu ausgeschrieben; das Berliner DIW bemüht sich, in den Kreis der vier führenden Institute vordringen zu können.

Nach einem eher schwächeren Verlauf in diesem Jahr erwarten die Forschungsinstitute für 2014 einen kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. So sagen sie für das kommende Jahr einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,9 Prozent im nächsten Jahr voraus. Die Bundesregierung kalkuliert mit 0,4 Prozent (2013) und 1,6 Prozent (2014).

Kommentare zu " In diesem Jahr: Frühjahrsgutachten sieht 0,8 Prozent Wachstum"

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  • Die sogenannten Experten korregieren doch sowieso noch dutzende Male ihre Prognosen in die eine oder andere Richtung, sow ie es die Politische Kaste braucht.

    Die lagen doch noch nie richtig.

  • 'pool' sagt
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    Jetzt mussen nur die 2% Inflation für 2012 abgezogen werden, dann befindet sich die Wirtschaft in einer Rezession;
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    Die Inflation ist schon abgezogen worden - die Schätzungen sind "real".

    +++

    'pool' sagt
    -------------------
    und weil die Rezession schon sehr lange dauert, sich quasi eingebürgert hat, nennt man das Depression.
    -------------------

    Womit Ihre Schlußfolgerungen dann ebenfalls für die Tonne sind.

    ...

    Entwickeln Sie aber deshalb bitte keine Depressionen!

  • Na, dann will ich mit meiner persönlichen "Gemeinschaftsdiagnose", die ja "neu ausgeschrieben" ist, nicht hinter dem Berg bleiben.
    Dem DIW kann man nur raten: Versuchen Sie einen anderen "Club".
    Nun hat man sich von seiten der Notenbanken- und EZB Europastaaten auf drei Jahre angelegte Kreditlinien erweitert, sprich die Verschuldung exorbitant befördert.
    Und so stellt sich die Frage, wie dann wohl zu jenem Zeitpunkt (und da zählt 2014 nun mal dazu) die Schuldenrückzahlung angedacht werden könnte.
    Und erst recht die Frage, wie sich eine Erholung europäischer Staaten und auch der deutschen Wirtschaft wohl ergeben könnten?
    GAR NICHT!

    www.alternativefuer.de

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