Index der Uni Michigan
US-Verbrauchervertrauen geringfügig gestiegen

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes ist im Juli nach vorläufigen Berechnungen der Universität Michigan erwartungsgemäß leicht gestiegen. Die Erwartungen der Konsumenten trübten sich dagegen stark ein.

rtr NEW YORK. Der Verbrauchervertrauensindex der Universität kletterte auf 90,3 Punkte von 89,7 Punkten im Juni, wie am Freitag aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 90,0 Zähler gerechnet.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Verbrauchervertrauens-Index der Universität Michigan gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Den Angaben aus Finanzkreisen zufolge stieg der ebenfalls von der Universität Michigan berechnete Index der gegenwärtigen Bedingungen, der die Einschätzung der aktuellen finanziellen Situation der Verbraucher wiedergibt, im Juli auf 102,8 (Vormonat 94,7) Punkte. Der Index der Erwartungen für die nächsten zwölf Monate fiel dagegen auf 82,7 (86,4) Zähler.

Der vorläufige Index beruht auf einer landesweiten telefonischen Befragung von rund 250 US-Bürgern. Für die Ermittlung des endgültigen Indexes am Monatsende werden weitere 250 Bürger befragt.

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