Index des Conference Board
US-Verbraucher sind optimistisch

Die amerikanischen Verbraucher schließen das Jahr 2005 mit einem optimistischen Blick in die Zukunft: der Index des Verbrauchervertrauens stieg im Dezember auf ein Niveau wie seit August nicht mehr.

HB NEW YORK. Das Verbrauchervertrauen kletterte auf 103,6 Zähler von revidiert 98,3 Punkten im Vormonat, wie das Forschungsinstitut Conference Board am Mittwoch mitteilte. Damit stieg der Index deutlich stärker als von Analysten mit 101,8 Punkten erwartet. Der Index der gegenwärtigen Lage legte auf 121,5 von revidiert 113,2 Punkten im November zu. Der Erwartungs-Index stieg auf 91,6 von 88,4 Zählern. Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die rund zwei Drittel des US-Wirtschaftswachstums ausmachen.

Lynn Franco vom Conference Board führte den kräftigen Anstieg auf die robuste Verfassung der Wirtschaft zurück sowie den jüngsten Preisrückgang bei Öl. Auch das Wachstum bei den Arbeitsplätzen habe zu mehr Zuversicht geführt. Mit den neuen Aussagen ist der Einbruch im Verbrauchervertrauen nach den Hurrikans „Katrina“ und „Rita“ wettgemacht. Im August stand der Index bei 105,5 Punkten. Durch die Unwetter-Katastrophen waren Dutzende Ölplattformen und Raffinerien im Golf von Mexiko außer Gefecht gesetzt und die Benzin- und Heizölpreise in die Höhe getrieben worden. Zehntausende verloren ihre Arbeit.

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