Index steigt überraschend
US-Verbraucher sind wieder optimistischer

Überraschung beim US-Verbrauchervertrauen: Der entsprechende Index ist nach Tiefständen in den Vormonaten im Juli wieder gestiegen. Doch die Märkte sind trotzdem nicht begeistert.

HB NEW YORK. Der Index der Universität Michigan kletterte nach vorläufigen Berechnungen vom Freitag auf 56,6 Punkte von 56,4 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten dagegen mit einem Rückgang auf 55,5 Punkte gerechnet.

"Das liegt aber an der aktuellen Lageeinschätzung - der Subindex der zukünftigen Erwartungen ist deutlich gefallen", so ein Händler: "Dies dürfte die Märkte weiter drücken". Die Erwartungen gingen auf 48,3 nach 49,2 im Vormonat zurück.

Trotz der leicht aufgehellten Stimmung, die durch Sommerschlussverkäufe gefördert wurde, ist das Verbrauchervertrauen weiterhin niedrig: Der Juni markierte den tiefsten Wert seit fast 30 Jahren. Zudem fiel nun auch das Teilbarometer, das die Erwartungen der Verbraucher misst, mit 48,3 Zählern im Juli auf den tiefsten Stand seit Mai 1980.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

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