Industrie
Größter Stellenzuwachs seit 1995

Die Konjunktur boomt, die Auftragsbücher sind voll und viele Firmen arbeiten an der Kapazitätsgrenze. Folglich werden im verarbeitenden Gewerbe neue Arbeitskräfte gebracht. Zum Frühjahrsbeginn hat die Industrie so viele neue Arbeitsplätze geschaffen wie seit zwölf Jahren nicht mehr.

HB BERLIN. Die Zahl der Beschäftigten lag im April mit 5,2 Millionen um 68 000 höher als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das entspricht einem Plus von 1,3 Prozent und ist der kräftigste Zuwachs seit 1995. Seit November 2006 hat das Verarbeitende Gewerbe damit die Zahl seiner Mitarbeiter kontinuierlich nach oben gefahren.

Besonders viele Arbeitsplätze entstanden im Maschinenbau. Die mit Abstand größte Branche steigerte ihre Mitarbeiterzahl um 3,8 Prozent. Grund ist die hervorragende Auftragslage: Im März gingen bei den Maschinen- und Anlagenbauern 47 Prozent mehr Bestellungen ein als im Jahr zuvor, im April waren es zwölf Prozent mehr. Viele Firmen arbeiten an der Kapazitätsgrenze und investieren deshalb in die Erweiterung der Produktion. In der Metallverarbeitung war der prozentuale Zuwachs mit 5,5 Prozent noch größer. Die Chemieindustrie zählte 0,6 Prozent mehr Beschäftigte. Die Hersteller von Fahrzeugen und Kraftwagenteilen sowie das Ernährungsgewerbe bauten dagegen Stellen ab.

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