Industriedaten
Chinas Konjunktur zieht an

Zum ersten Mal seit über einem Jahr ist Chinas Industrie wieder gewachsen. Experten hoffen nun auf eine weitere Erholung. Doch die Schuldenkrise in Europa macht auch der Volksrepublik zu schaffen.
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PekingChinas Industrie ist einer Umfrage zufolge im November erstmals seit 13 Monaten wieder gewachsen. Laut endgültigen Daten der Großbank HSBC kletterte der Einkaufsmanagerindex für November auf 50,5 Punkte von 49,5 Punkten im Oktober. Damit bestätigten sich die Ende November veröffentlichten vorläufigen Daten. Es ist das erste Mal seit Oktober 2011, dass der Wert von 50 Zählern, ab dem Wachstum signalisiert wird, überschritten wurde. "Das bestätigt, dass sich Chinas Wirtschaft weiter langsam erholt", schrieb der Chefvolkswirt der HSBC für China, Hongbin Qu.

Wie das Statistikamt des Landes bereits am Samstag mitteilte, stieg der offizielle Einkaufsmanagerindex im November auf 50,6 von 50,2 Punkte im Vormonat und damit auf den höchsten Stand seit sieben Monaten.

Europas Schuldenkrise und die schwache US-Konjunktur machen Chinas Wirtschaft zu schaffen. Sie drückten das Wachstum im dritten Quartal auf ein Dreieinhalb-Jahrestief. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Für das Gesamtjahr strebt die Regierung ein Plus von 7,5 Prozent an. 2011 waren es noch 9,2 Prozent.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Chinas Konjunktur zieht an

    Komisch.
    In den Deutschen Wirtschafts Nachrichten las ich soeben, dass China weit hinter den erwartungen zurück bleibe.
    Was denn nun?

    Seit Monaten hängt die chinesische Wirtschaft hinter den Prognosen hinterher. Das Wachstum wird immer schwächer. Der Aktienindex in Shanghai fällt weiter.

  • Ist das Hinterfragen von Überschriften aus der Mode? Die Experten des HB sollte sich einmal die Subindizes des Chinesischen November PMI anschauen. Die Summe der Auftragseingänge (Lokal + Export) ist gesunken, die Bestände an Fertigwaren steigen. Und noch eine gute Sache ist, dass der Index für Arbeit fällt. Aber sicher hilft das Ausblenden dieser Realitäten und der Fokus ausschliesslich auf eine ungewöhnlich starke Steigerung der Nachfrage aus dem Ausland, speziell aus Nordamerika und Europa, wo ja bekanntermassen die Volkswirtschaften brummen. Wo ist nur der kritische Journalismus geblieben?

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