Inflation
Energie bleibt Preistreiber Nummer Eins

Wegen der hohen Energiepreise verharrt die Inflation in Deutschland über zwei Prozent. Wie schon im Januar kostete die Lebenshaltung im Februar 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

HB WIESBADEN. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag nach endgültigen Berechnungen mit. Abgesehen von Heizöl und Kraftstoffen hätte die Inflation lediglich 1,3 Prozent betragen. So kostete Heizöl ein Drittel mehr als vor einem Jahr, Strom verteuerte sich um vier Prozent und Gas um 19,1 Prozent. Nahrungsmittel kostete 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch von Januar auf Februar kletterten die Verbraucherpreise, und zwar um 0,4 Prozent. Die Hauptursache waren saisonbedingt höhere Preise für Urlaubsreisen. Aber auch Heizöl verteuerte sich um 2,3 Prozent, während Benzin und Diesel etwas billiger zu haben waren.

Damit bestätigten die Statistiker ihre vorläufigen Berechnungen von Ende Februar. Der für die Geldpolitik der EZB entscheidende harmonisierte Verbraucherpreisindex legte gegenüber Januar um 0,4 Prozent zu und lag damit 2,1 Prozent über dem Vorjahr. Auch hier bestätigte das Amt seine erste Schätzung.

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