Konjunktur
Inflation im Februar gestiegen

Der lange und kalte Winter trieb die Preise für Heizöl, Gemüse und Reisen in die Höhe. Die jährliche Teurungsrate legte daher im Februar - verglichen mit dem Januar - um 0,2 Prozent auf 1,8 Prozent zu.

HB DÜSSELDORF. Teure Energie und höhere Preise für Reisen und saisonale Lebensmittel haben die Inflation in Deutschland im Februar angetrieben. Die privaten Haushalte mussten 1,8 Prozent mehr für ihre Lebenshaltung ausgeben als vor einem Jahr, nachdem die Preise im Januar nur um 1,6 Prozent gestiegen waren, wie das Statistische Bundesamt am Freitag nach endgültigen Berechnungen mitteilte.

Von Januar auf Februar erhöhten sich die Preise im Schnitt um 0,4 Prozent. „Seit April wirken sich Mineralölprodukte preistreibend auf die Jahresteuerungsrate aus“, erklärten die Statistiker. Ohne Einrechnung der Mineralölprodukte hätte die Jahresrate nur bei 1,6 Prozent gelegen. Allein Heizöl verteuerte sich im Februar um gut 30 Prozent zum Vorjahr und Kraftstoffe kosteten fast vier Prozent mehr als im Februar 2004.

Auch für Strom und Gas sowie für Tabakwaren mussten die Verbraucher tiefer als vor einem Jahr in die Tasche greifen. Deutlich teurer war wegen des strengen Winters auch Gemüse: So kosteten Tomaten gut 40 Prozent, Salat und Gurken jeweils 20 Prozent mehr. Auch im Vergleich zum Januar legten die Preise für viele saisonale Nahrungsmittel zu.

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